Karate Trainingslager Bodensee 2023

 

Hallo Team! Unser Trainingslager in Überlingen war sensationell! Die Truppe war super und unser Sensei hat trotz Verletzung einen richtig guten Job gemacht. Bereits gelernte Sachen wurden vertieft. und neue, sehr interessante Sachen wurden uns beigebracht. Ringsum war es sein tolles Camp, abwechslungsreich mit viel Sport, Spaß, Witz und gute Stunden in der Gemeinschaft wenn wir Freizeit hatten. Mit euch fahren wir jederzeit wieder ins Sportlager! Top!

Written by Annett, Nico und Timo

Karate Europa Meisterschaft in Italien 2021

Jürgen Freiherr von Kallenberg – Gold im Kumite Einzel
Sophie Buhle- Gold Kata Mannschaft
Silber Kata Einzel – Samantha Pankratz
Silber Kata Mannschaft – Bronze Kata Einzel
Arabelle Künanz Silber Kata Einzel – Silber Kata Mannschaft

Karate Europa Meisterschaft in Italien – als mein Trainer Kalle mir zum ersten Mal davon erzählte fühlte ich mich überwältigt.

Seit zwei Jahren mache ich nun Karate und hätte mir nie erträumen lassen, je bei so einem tollen Event dabei sein zu dürfen.

Donnerstag Abend gegen 22:00 Uhr brachen wir zu viert von Dresden auf. Zuerst ging es nach Karlsruhe wo wir einen weiteren Karateka abholten und nach 15 Stunden erreichten wir endlich unser Ziel in Italien, Lignano Sabbiadoro.

Erschöpft von der langen Fahrt ruhten wir uns ein wenig aus, gingen im Hotel Abendessen und trainierten im Hotelflur unsere Katas.

Früher als erhofft klingelte Samstag Morgen der Wecker. Es war der 27. November – der erste Tag der EM.

Nach dem Frühstück begaben wir uns umgehend in die Halle. Vormittags gab es schon die Kata Wettkämpfe der jüngeren Altersgruppen. Es war beeindruckend den Kleinen zuzuschauen und mit einigen würde ich mich echt ungern anlegen wollen. Man spürte die Spannung in der Halle, in der ein Kampfschrei nach dem anderen erklang. Gegen 14:30 Uhr fand die offizielle Eröffnungszeremonie statt. Durch die aktuelle Situation wurde auf eine große Show verzichtet. Alle Teilnehmer stellten sich auf, die Europa Hymne wurde gespielt und es wurde eine Rede gehalten. Generell muss ich anmerken, dass sehr auf die Corona Regeln geachtet wurde. Es galt allgemeiner Maskenschutz und direkt in die Sporthalle wurden nur Genesene, Geimpfte oder Getestete hineingelassen.

Kurz darauf begannen auch die Wettkämpfe in meinen Altersklassen. Mit den anderen des Deutschen Nationalteams testeten wir die Tatami Matten. Ich war unglaublich aufgeregt und für mich war es das erste Mal, dass ich auf solchen Matten lief. Das Gefühl war ungewohnt, meine Füße sanken in die Matte ein und ich konnte nicht so über den Boden schleifen wie normalerweise im Training. Nach und nach wurden die Gruppen aufgerufen und es war interessant sowie beängstigend den Schwarzgurten zuzuschauen.

Durch einige Kommunikationsprobleme war ich erst ziemlich spät dran. Als mein Name endlich aufgerufen wurde begannen meine Hände zu zittern und mein Herz raste. Jetzt war der Moment gekommen auf den ich die letzten Wochen hingearbeitet hatte. Mit den anderen aus meiner Gruppe stellten wir uns vor die Schiedsrichter und begrüßten einander. Ich war als letzte dran. Als ich auf der Matte stand schrie ich mit aller Kraft die ich hatte den Namen meiner Kata – TAIKYOKU SHODAN!

Mein Trainer hatte mir vorher gesagt, der erste Eindruck sei wichtig und ich müsse Power zeigen um zu punkten. Doch der Hauptschiedsrichter schüttelte den Kopf und ließ mich vortreten. Ich war verwirrt und wurde noch nervöser. Hatte ich was falsch gemacht? Eine junge Frau kam mir zu Hilfe und meinte, dass ich als Orangegurt die Kata nicht laufen dürfte, da sie zu niedrig ist. Spontan musste ich nun also zur Heian Shodan wechseln. Ich ging auf meinen Platz zurück, sagte meine neue Kata an und lief los. Rückblickend kann ich mich nicht mehr daran erinnern die Heian Shodan gelaufen zu sein. Ich war so aufgeregt, dass ich nicht mehr klar denken konnte. Als wir uns wieder alle vor die Schiedsrichter stellten und mir der zweite Platz überreicht wurde konnte ich es gar nicht richtig fassen. Die Siegerehrung fand direkt im Anschluss statt und ich konnte nicht mehr aufhören zu grinsen. Auch meine Freunde holten einige Medaillen und wir freuten uns alle für einander. Kurze Zeit später fand der Mannschaftswettbewerb statt. Mein Team hatte kaum Zeit sich vorzubereiten, schließlich mussten wir nun alle spontan von der Taikyoku Shodan zur Heian Shodan wechseln. Erneut durch ein paar Missverständnisse wurde unser Team teilweise aufgelöst sodass wir plötzlich eine Italienerin mit in unserer Gruppe hatten. Wir traten an, ohne unsere Kata gemeinsam geübt zu haben und holten den zweiten Platz.

Wir sahen noch einigen Wettkämpfen zu ehe wir wieder ins Hotel gingen. Am Abend traf sich das ganze deutsche Team in einem nahegelegenen italienischem Restaurant und wir verbrachten eine tolle Zeit zusammen. Ich lernte die anderen Karatekas aus Bremen besser kennen und fand neue Freunde. Als der Tag zu Ende ging war ich unglaublich glücklich und stolz auf mich, bei meinem ersten Wettkampf zwei Silber Medaillen gewonnen zu haben.

Am Sonntag ging es mit Kumite weiter, d.h. mit richtigen Kämpfen. Ich staunte über die Fähigkeiten der Kämpfer und es war super cool aber  auch erschreckend die Kämpfe zu verfolgen. Mein Trainer wurde schwer verletzt, wieder in Dresden wurde festgestellt, dass eine Rippe gebrochen und eine andere angebrochen war. Er holte sich trotzdem den Europameister-Titel.

Nach der EM brachen wir noch am gleichen Tag auf und kamen nach 16 Stunden Autofahrt wieder in Dresden an. Ich war so fertig, dass ich am nächsten Tag fast bis 14:00 schlief.

Abschließend möchte ich sagen, dass die Europa Meisterschaft für mich definitiv ein Highlight dieses Jahres war! Ich habe tolle Leute kennengelernt, alle haben ihr Bestes gegeben und stark gekämpft. Selbst ohne Medaillen wäre ich glücklich gewesen da zu sein, alleine wegen der Erfahrung und den tollen Momenten die ich in Italien erleben konnte (auch wenn wir es leider nicht ans Meer geschafft haben). Ich freue mich schon auf die Weltmeisterschaft im nächsten Jahr und hoffe bis dahin noch stärker zu werden!!

 

– Arabelle Künanz

Großer Erfolg beim 1° Open WKMO World Cup 2019 in Italien

Nach einer doch langen und intensiven Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft 2019 in Montecatini Terme vom 21. bis zum 24 November 2019, starteten wir mit 13 Teilnehmern und einem zusätzlichen Betreuer in Richtung Italien. Wie gewohnt wurde der Start von Kalle unserem Trainer wieder um 3 Stunden vorgelegt, dies wird noch eine endscheidende Rolle spielen.

Als wir in Montecatini am Freitag ankamen, gestaltete sich das Finden unseres Hotels problematisch, fast eine Stunde hat es gedauert. Nach dem Einchecken schlugen unsere weiblichen Teilnehmer vor, einen Einkaufsbummel zu machen. Kalle war hiervon allerdings überhaupt nicht zu überzeugen und setzte durch, sich erst einmal in die Halle zu begeben und die Startplätze zu überprüfen.

Aus Dresden angereist sind:

Kalle        (4. Dan)
Sylivia    (7. Kyu)
Michele    (5. Kyu)
Julienne    (3. Kyu)
Nicole    (9. Kyu)
Samantha    (8. Kyu)
Max        (7. Kyu)
Leon        (8. Kyu)
Lukas        (7. Kyu)
Tibor        (7. Kyu)
Sophie    (7. Kyu)
Julian        (7. Kyu)
Nico        (5. Kyu)
Thomas    (Betreuer)

Hier traf die Gruppe auf Shihan Bernhard (8. Dan) und seinem Sohn Konstantin (2. Kyu). Nach freudiger Begrüßung machten wir uns auf den Weg zum Aushang, der aber zu dieser Zeit noch nicht vollständig war. Durch einen Zufall erfuhren wir dann, dass Sylvias Start von Samstag auf Freitag vorverlegt wurde. Jetzt brach regelrecht Panik aus. Weder ein Karateanzug, noch ein Gürtel war zur Hand.

Durch Zufall hatte Konstantin seinen GI dabei. Sylvia probierte ihn an und er passte, zum Glück! Das größere Problem war aber der fehlenden Orange-Gürtel, ohne den sie nicht starten konnte. Durch eine Art Staffellauf zum Hotel und zurück konnte dieser dann genau 5 Minuten vorher noch besorgt werden. Dann ging es auch schon los. Sylvia konnte sich in einer grandiosen Leistung Silber erkämpfen. Wirklich ein super Happy End. Auch die Kampfrichter haben den Trubel mitbekommen und waren erleichtert, dass dies doch noch gut ging.

Ein sehr holpriger Start, aber mit einem tollen Erfolg. Jetzt waren wir gespannt auf den nächsten Tag. Abends gingen wir dann alle gemeinsam zum Hotel und ließen uns das tolle Essen schmecken.

Am Samstag waren dann alle weiteren Teilnehmer an der Reihe. Wir traten in der Kategorie Kata Individual Children, Cadets, Juniors, Seniors und Veterans an.

Es ist, genau wie im letzten Jahr, eine wirkliche Herausforderung dafür zu sorgen, dass sich jeder Athlet zur richtigen Zeit am Startort einfindet. Diese schwierige Aufgabe hat Michele übernommen und es vorbildlich geschafft, dass niemand unserer Gruppe seinen Start verpasste.

Zwischen den Wettkämpfen wurde wieder eine Einlaufzeremonie abgehalten. In diesem Jahr begleitet von einer italienisch traditionellen Trommelgruppe, welche zusätzlich eine beeindruckende Trommel- und Fahnenschwenkperformance ablieferte.

Das Wettkampfniveau war auch in diesem Jahr wieder hoch. Gerade die Leistungen der Oberstufe sind äußerst beeindruckend.  Je mehr Athleten in der eigenen Kategorie antreten, desto geringer die Chance auf eine Medaille. Viele von uns, aber nicht alle, konnten einen Platz auf dem Treppchen erreichen. Jeder unserer Gruppe hat sein Bestes gegeben. Es ist äußerst spannend seine eigenen Teammitglieder im Wettkampf zu beobachten. Kleinste Fehler oder Unaufmerksamkeiten in der Kata kosten Punkte in der Bewertung. Es ist ein riesen Lob an jeden einzelnen auszusprechen, der sich traut hier im internationalen Rahmen anzutreten.

Tatsächlich konnten wir am Ende des Tages weitere 6 Medaillen zählen. In Feierlaune ging es dann zurück zum Hotel. Wieder schmeckte das Essen gut und wir habend den Tag mit einer kleinen Feier beendet.

Nach einem sehr leckeren italienischen Frühstück am Sonntag ging es für den einen Teil der Gruppe in Richtung Heimat. Für den anderen Teil zurück in die Wettkampfhalle. Dabei waren noch Kalle, der als einziger in der Kategorie Kumite angetreten ist, Sylvie, Sophie, Nico und Leon. Der Wettkampf ging mit den Kämpfen der unteren Altersstufen los. Es hat Spaß gemacht zuzuschauen und Erfahrungen zu sammeln. Dank einer etwas unausgereiften Planung verschob sich Kalles Start um fast zwei Stunden. Doch dann ging es los und nach einem beeindruckenden Kampf schlidderte er haarscharf an der Goldmedaille vorbei und wurde Zweiter. Das musste natürlich gefeiert werden und so ließen wir die Zeit in Italien mit einem Besuch in einer Pizzeria ausklingen.

Der andere Teil der Gruppe ist währenddessen in das nahegelegene Pisa gefahren. Natürlich zum schiefen Turm. Es sind genau solch kleine Aktionen die ein Wochenende wie dieses perfekt abrunden. Alles im allen waren es sehr schönes Wettkampftage in großartiger Gemeinschaft und mit tollen Erfolgen. Vielen Dank an Bernhard Keller, der uns diese Chance wieder einmal ermöglicht hat und uns diesmal sogar noch wunderbare neue Mannschaftskleidung beschafft hat.

Bericht von Kalle, Julian und Leon

 

Karate Lehrgang am 29. Juni 2019 mit Detlef Krüger, 6. Dan

Am Samstagmorgen war es soweit, viele Leute trudelten langsam an der Turnhalle im Vogesenweg 13 ein. Nach der Begrüßung von bekannten und neuen Gesichtern ging es los. Erst einmal Angrüßen, dann stellte sich Detlef Krüger (6. Dan) vor. Direkt bekamen wir einen Einblick in welche Richtung das Training gehen wird. Das gesamte Training sollte auf eine bestimmte Kombination hinauslaufen. Die erste Hälfte war von den einzelnen Komponenten der später auszuführenden Kombination gezeichnet. Die einzelnen Techniken wurden durch häufiges Wiederholen von Mal zu Mal besser, so dass sich unser Muskelgedächtnis darauf einstellen konnte.  Die Erklärweise von Sensei Krüger war sehr anschaulich, er nannte Bezugspunkte wie Linien oder Punkte um für sowohl klein als auch für groß die Koordination zu vereinfachen. In der Mittagspause musste keiner für Essen/Trinken den Lehrgangsort verlassen, da unser Verein für alles gesorgt hatte. Diese freie Stunde nutzten auch viele der Prüflinge, um nochmal bestimmte Sachen durchzugehen. Im zweiten Teil ging es darum das Gelernte umzusetzen. Das schnelle reaktive Blocken und Kontern wurde an einem Partner geübt und auch in eine Abfolge zusammengefasst. Dieses Training war weiterhin geprägt von Eigeninitiative. Fehler selbst zu erkennen und zu beheben hat in jedem ein gewisses Erfolgsgefühls hervorgerufen. Die Teilnehmer begannen auch untereinander sich über bestimmte Techniken auszutauschen, um am Ende die Technik noch flüssiger und ohne langes Nachdenken durchführen zu können. Bei größeren Fragen war Sensei Krüger immer zur Stelle. Am Ende konnte jeder eine volle Kombinationsabfolge meistern, dies haben sich bis dahin viele so gar nicht zugetraut.

Der Lehrgang neigte sich dem Ende zu und die Prüflinge machten sich bereit. Die Gürtelprüfungen standen an. Begonnen haben die Karateka ohne Gurt. Nach 10 Minuten haben diese die Prüfung bei Weltmeister Detlef Krüger und unserem Trainer Kalle abgelegt. Darauf folgten die Weißgurte und anschließend die Gelbgurte. Nachdem jeder seine Prüfung abgelegt hatte, wurden alle wieder in die Halle gebeten. Die Ergebnisse wurden preisgegeben. Alle Prüflinge haben die Prüfung mit Bravour bestanden! Da dieser Samstag außerdem Kalles Geburtstag war, gab es später noch ein Fest bei ihm zuhause. Alle waren dort und es wurde herrlich gegrillt, gelacht und gespielt. Als die ersten nach dem Grillen schon gegangen sind, haben Kalle und Sensei Krüger noch Geschichten aus der Vergangenheit erzählt. Es wurde wieder viel gelacht und geschmunzelt. So ging ein wunderbarer Karatetag mit sensationellem Lehrgang und tollem Fest zu Ende.

Bericht von Cedric Franke und Lucas Nöldner

 

Großer Erfolg beim Turnier in Freital

Am Samstag den 15. Juli 2019 machten wir uns auf, um in Freital am Turnier des Shotokan-Karateverein Freital e.V. teilzunehmen. Dabei waren Max, Julian, Samantha, Lucas, Cedric, Tibor, Michelle, Julienne, Thomas, Leon und natürlich Kalle, der aber das ganze Turnier als Kampfrichter gebraucht wurde. Für einige war es das erste Mal aber  manche waren auch schon das letzte Mal mit dabei. Das Turnier startete 9.00 Uhr, wir waren aber alle bereits ungefähr 7.30 Uhr in der Halle womit wir mehr als reichlich Zeit hatten uns aufzuwärmen und die Techniken zu üben. Angetreten sind wir in den Disziplinen Kumite und Kata. Die Stimmung war müde aber gut, vor allen Dingen dadurch, dass wir uns gute Chancen zurechneten. Und so war es auch: fast jeder gewann Gold, Silber oder Bronze und als Verein gab es insgesamt 11 Medaillen. Also im Großen und Ganzen ein sehr tolles und erfolgreiches Turnier. Ein großer Dank geht auf jeden Fall an den Shotokan-Karateverein Freital e.V. für die Einladung zum Turnier!

Bericht von Leon Krex

Ochi-Lehrgang in Konstanz

Am Freitag, dem 17.5.19 rief uns der berühmte Ochi-Lehrgang an den Bodensee. Freitag früh um 08:00 sollte es losgehen, von Dresden nach Konstanz. Mal wieder sind wir überpünklich gestartet. Um viertel 8 haben wir schon die Straßen Dresdens befahren. 3 Stopps und insgesamt ca. 7 Stunden Autofahrt später kamen wir auch schon bei Sensei Jürgens Schwester an, welche nicht weit von Konstanz entfernt wohnt.

Es war einfach idyllisch. Es ähnelt einem kleinen Bauernhof. Großes Haus, eine kleine Scheune, einen großen Hof und viele Felder. Wir hatten aber nicht viel Zeit zum Einrichten, da wir sofort wieder aufbrachen, um an dem Training im Karate Dojo Überlingen e.V. teilzunehmen. Unserem Trainer war natürlich jeder Karateka bekannt, da dies sein ehemaliger Verein ist.

Jeder der das klassische japanische Design mag, war hier absolut zufrieden. An alles war gedacht. “Papiertüren“ waren dort normal. In der Halle gab es auch einen schön eigerichteten Schrein. Wir haben so gut wie alles gemacht, was wir in dieser einen Stunde hätten machen können. Dieses Training ist unbeschreiblich im Gegensatz zu unserem “normalen” Training. Trainiert hat uns Walter Schneider (6. Dan). Nach dem Training gab es Essen und Trinken aufs Haus. Als wir uns bei allen herzlich bedankt hatten und wieder auf dem “Bauernhof” ankamen, haben Sylvia und Michelle für uns leckere Nudeln gemacht. Da alle erschöpft waren und für den nächsten Tag Energie tanken wollten ging es schnell ins Bett.

Und dann war der Tag auch schon gekommen. Wieder konnte Sensei Jürgen nicht früh genug losmachen um zum Lehrgang von Shihan Hideo Ochi (9. Dan) zu kommen. Der Lehrgang fand in einer großen Turnhalle einer Schule statt und wurde vom Karate Fitness Dojo Konstanz ausgerichtet. Vielen Dank an Sensei Markus Rues (6. Dan) und seine Mitstreiter für diese tolle Möglichkeit.

Der Lehrgang war dreigeteilt. Zunächst starteten um 10 Uhr die Schüler des 9. bis 5. Kyu. Sofort wurde merklich, dass ein Training bei Shihan Ochi etwas besonderes ist. Vorallem die Gelassenheit des ehemaligen Bundestrainers schaffte eine entspannte Atmosphäre. Das Programm war den Schülergraden angemessen, sodass jeder der mehr als 100 Teilnehmern großen Spaß hatte.

Eineinhalb Stunden später waren die Grade des 4. Kyu bis zum 4. Dan an der Reihe. Wieder stellten sich mehr als 100 Karatekas auf. Die Darbietungen der Fortgeschrittenen machten großen Eindruck.

Nach der Mittagspause ging der Lehrgang mit einem gemeinsamen Training aller Grade, vom 9. Kyu bis hin zum höchsten anwesenden Dan weiter. Der Shihan schaffte es alle Teilnehmer unter einem Hut zu bringen. Natürlich hängten die höheren Gurte die tieferen mit der Zeit ab, dies stellte aber kein Problem dar.

Der Lehrgang hat uns die Karatewelt ein ganzes Stück näher gebracht. Schnell noch ein Foto mit Shihan Hideo Ochi und eine Unterschrift auf den Gürtel, dann ging es wieder zum Hof zurück. Abends veranstalteten wir noch ein kleines Fest.

Am Sonntagmorgen machten wir uns dann bereit für den Rückweg. Nachdem wir uns herzlich bei Wilma für die Unterkunft bedankt haben machten wir noch einen kleinen Abstecher zum Bodensee, bevor es dann mit drei Autos zurückging.

 

Bericht von Cedric Franke und Julian Will

Im Dojo Shuto Kai Dresden standen Kyu Prüfungen an.

Im Dojo Shuto Kai Dresden standen Kyu Prüfungen an.

Mit einer starken Leistung konnten die Prüflinge Ihren Prüfer überzeugen. Zum 9. Kyu haben bestanden: Ulrike Brick, Leon Krex, Natalie Seifert, Samantha Pankratz.

Zum 8. Kyu haben bestanden: Maximilian Dix, Josephine Miosga, Henriette Miosga, Mia Frank, Thomas Schindler, Carl Packenius, Stanley Hinz,

Zum 6.Kyu bestand: Michèle von Kallenberg,

Zum 4. Kyu bestand: Julienne von Kallenberg.

Wir Gratulieren allen recht Herzlich. Oss