Lehrgang mit Sensei Axel

Dieses Wochenende war Sensei Axel Dziersk aus Berlin zum zweiten Mal bei uns im SHUTO KAI. Leider konnte nur ein kleiner Teil unserer Gruppe teilnehmen. Dabei hatten wir die für einen Lehrgang eher untypische Situation, dass Anfänger und Danträger anwesend waren, aber nur sehr wenige Karateka der Mittelstufe. Sensei Axel hat es trotzdem geschafft, das Training wunderbar auf die unterschiedlichen Graduierungsstufen abzustimmen. Während unsere „Nichtgurte“ viele Grundlagen nochmals auf etwas andere Art und Weise gezeigt bekamen und auch die ein oder andere neue Technik ausprobieren konnten, waren die Kombinationen und Techniken der Höhergraduierten entsprechend angepasst.

Sensei Axel hat dabei alle Übungen ausführlich erklärt und demonstriert. Die drei Trainingseinheiten (zwei am Samstag und eine am Sonntag) waren viel zu schnell vorbei. Unterbrochen wurden sie von einem schönen Grillabend bei traumhaftem Frühlingswetter.

Wir freuen uns bereits sehr auf Axels nächsten Besuch am ersten Septemberwochenende und hoffen auf eine regere Teilnahme.

Bericht von Stefan LebeltTrainer im SHUTO KAI

Bilder vom Lehrgang

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Ostdeutsche JKA-Karatemeisterschaften

Zum zweiten Mal in diesem Jahr und überhaupt war das Dresd’ner Karatedojo SHUTO KAI auf einem größeren Turnier vertreten – am 21.04.2018 bei den Ostdeutschen JKA-Karatemeisterschaften. Auch dieses Mal waren wir wieder mit zwei Starten dabei – Julie und Stefan.

Da Schwerin gut 400 km von Dresden entfernt ist ging es bereits um 3:30 Uhr los. Überpünktlich gut eine Stunde vor Anmeldebeginn waren wir da. So konnte ein kleiner Teil des fehlenden Nachtschlafes noch nachgeholt werden und nach einer kleinen Stärkung am organisierten Buffet waren wir fit und bereit unser Dojo zu vertreten.

 

Zunächst galt es die vielen bekannten Gesichter zu begrüßen und den Turnierplan ausgiebig zu studieren. Kalle kümmerte sich um alles Organisatorische und sowohl Julie wie auch Stefan starteten in den beiden Kategorien Kata Einzel und Kumite Einzel.

Um 10:00 Uhr begann die Meisterschaft mit dem Einlaufen der Kämpfer nach Dojo. Es war ein sehr erhebendes Gefühl den Namen SHUTO KAI Dresden über die Lautsprecher zu hören, bevor wir zu zweit in die Halle liefen. Nach mehreren kurzen Ansprachen ging es los.

In den Vorrunden war Julie in beiden Disziplinen erfolgreich und konnte sich durch ihre sehr gute Leistung gegen alle Gegner behaupten. Stefan wurde beim Jiyu-Kumite (Shibu-Ippon) wegen eines zu harten Schlages zum Kopf leider disqualifiziert.

Nach einer Pause ging es nun in die Finalrunden, die durch den neuerlichen Einlauf aller Qualifizierten eingeleitet wurde.

Hier hatte Julie es nun etwas schwerer, holte für uns aber am Ende dennoch sowohl mit ihrer Katadarbietung wie auch im Kumite Platzierungen. Auch Stefan konnte im Finale der Disziplin Kata mit seiner Chinte zeigen, was er kann.

Und nun … *TROMMELWIRBEL* das Ergebniss:

  • Julienne von Kallenberg – Disziplin Kata: 3. Platz
  • Julienne von Kallenberg – Disziplin Kumite: 3. Platz
  • Stefan Lebelt – Disziplin Kata: 1. Platz

Stolz und völlig geschafft ging es nach der Siegerehrung 400 km wieder nach Dresden. Für uns war das ein 22-Stunden-Tag, der sich absolut gelohnt hat!

Mit den Platzierungen sind wir nun für die Deutschen Meisterschaft am 09.06.2018 in Bochum qualifiziert.

Es geht weiter …

Bericht von Stefan LebeltTrainer im SHUTO KAI

Bilder vom Turnier

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Erster IJKA-Kadertag Bereich Süd

Am 07.04.2018 hat eine Gruppe aus unserem Dojo die Reise nach Nürnberg, Altenfurt angetreten um dort den zweiten Kumite Lehrgang mit unserem Kalle zu besuchen.

Der Lehrgangsveranstalter war der TSV Altenfuhrt. Dieser Lehrgang sollte die Einführung in den Freikampf sein und uns die Kunst des Kämpfens sowie Schnelligkeit und das Gewinnen im Kopf des anderen näher bringen.

DAS WAR EIN VOLLER ERFOLG!

Mit viel Freude, Spaß und Lust am besser werden waren alle Teilnehmer dabei. Jeder ist gerne an seine Grenze gegangen, was auch durch die beiden Senseis Jörg Klieber (3. Dan) und Jürgen Freiherr von Kallenberg (3. Dan) hervorgerufen wurde, da sie eine massive Motivation in unseren Köpfen ausgelöst haben.

Der Lehrgang hat mit einer kurzen Wiederholung der Grundschule begonnen. Diese Einführung wurde im Verlauf genutzt um das gelernte zu kombinieren. So wurden die ersten zwei Stunden erfolgreich absolviert.

In der kurzen Pause ist die gesamte Gruppe zum Bäcker gegangen um sich eine Stärkung zu genehmigen. Während der Pause haben sich die verschiedenen Dojos untereinander ausgetauscht und sich über deren Stand erkundigt.

Nach der Pause ging es mehr in die Richtung des Kampfes und Partnerübungen rückten in den Vordergrund. Am meisten gefallen hat mir (Lucas Nöldner) das Erkennen wann der „Gegner“ zum Schlag ansetzt. Auch das jederzeit ein Sensei ein Auge auf uns hatte war kein Druck sondern mehr ein Ansporn.

In der letzten Stunde wurden die Nie­dri­ger­grad­uier­ten unter die Fittiche von Jörg genommen um speziell auf uns ein zu gehen. In der Zeit wurden die höheren Farbgurte in den Kampf richtig eingeführt und durften die ersten Kämpfe untereinander bestreiten.

Als Highlight hat Michéle Kallenberg am Ende des Tages ihre erste Prüfung zum Orangegurt (IJKA, DKJB folgt) ERFOLGREICH bei Sensei Jörg absolviert.

Abschließend gilt ein großes DANKE an die beiden Leiter des Lehrgangs.

WAR EINFACH SPITZE!

 

Bericht von Lucas Nöldner und Julienne von Kallenberg – Schüler im SHUTO KAI

Bilder vom Lehrgang

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Unser erster Turnier­besuch

Am 10.03.2018 fuhr eine kleine Gruppe unsers Dojos nach Magedburg zum JKA-Elbe-Cup.

Als ich diese Halle betrat fand ich es aufregend da alles um mich rum

Karateanzüge trug. Ich sah viele Leute mit hohen Gurtfarben. Voller Erwartung saßen viele Zuschauer auf der Tribüne und beobachteten die verschiedenen Kämpfe.

Wer Karate sehen wollte kam hier nicht zu kurz. Die Gruppenkata, Solokata und Kumite fanden in mehreren Altersklassen statt. Dann gab es noch den Freikampf. Selbst wenn man nicht mitmachte konnte man einiges lernen und abgucken.

Ich kann nur sagen für die Leute die gerade mit Shotokan-Karate anfangen: Geht zu einem Turnier. Und wenn es auch nur zum Zuschauen ist.

Der Wettkampf

Der JKA-Elbe-Cup war das erste Turnier des Karatedojos Shuto Kai im Jahr 2018. Viele Kämpfer nahmen an diesem Turnier teil. Für uns traten Stefan Lebelt (1. Dan – einer unserer Trainer) und Julienne Kallenberg (6. Kyu) an. Es waren viele Dojos vertreten. Unter anderem auch Schwerin, Berlin, Braunschweig und Magdeburg.

Leider schied Stefan beim Freikampf schon in der Vorrunde aus, aber nachdem Julienne es bei den Katas immerhin in die 2. Runde schaffte, holte sie beim Kihon-Ippon-Kumite die Silbermedaille.

Ich freue mich auf jeden Fall auf das nächste Turnier, bei dem ich dann hoffentlich mitmache.

Bericht von Cedric Franke – Schüler im Shutō Kai

Bilder vom Turnier

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Gemein­samer Besuch bei Sensei Axel

Training bei Axel

Am 07.03.2018 ging es Morgens auf nach Berlin. Als Termin stand das Training bei der DDR-Legende Axel Dziersk an.

Angekommen in einer unscheinbaren Gartenanlage, befand sich dort das Dojo von Axel. Zurückversetzt in meine Kindheit, betraten wir zu dritt die heilige Halle. Die beiden Trainer Stefan und Jürgen, kannten dies bereits schon, aber ich bin vor Spannung geplatzt. Man konnte sofort erkennen und spüren, dass das ein besonderer Ort ist.

Die kurze Begrüßung, ein heißer Tee und eine Geschichte zu seinem Leben und seinem Training, erwärmten die Gemüter in der eigentlich kalten Umgebung.

Fix umgezogen – endlich der magische Raum.

Schwerpunkt war einfach Erfahrung sammeln, Technik besprechen und natürlich die erhoffte Kritik zu bekommen. Nur so kann man das verstehen, was man eigentlich trainiert. Ich war mega-begeistert, und logischerweise mussten die Trainingsgeräte der Marke Eigenbau, aus dem Jahre ab 1970 (ca.) ausprobiert werden. Perfekt für uns – die große Spiegelwand. So kann man sich sehen und korrigieren.

Training im BCA Samurai Ryu

Abends, um 18.00 Uhr, ging es in das offizielle Training seines Vereins. Kein befremdendes Gefühl, sondern als wäre man jede Woche dort, wurde so trainiert wie im heimischen Verein. Axel hat alles super erklärt und vorgeführt. Manchmal ist es eben die Wortwahl, oder die Art etwas beizubringen damit man es versteht.

Ob Schwarz- oder Gelbgurt, alle wurden gefordert und trotz meines Ausfalls durch ein kaputtes Knie, war der Kopf vollgestopft mit Ideen, Wissen und allem was von Axel rüber kam.

Am Ende hieß es nach Hause zu fahren, und umzusetzen was einem gelehrt wurde. Nächsten Monat geht es wieder auf die gleiche Reise, und dann sollte alles sitzen.

Vielen Dank für diesen lehrreichen Tag Sensei Axel.

Oss.

Bericht von Ralf Kotte – Schüler im Shutō Kai

Bilder vom Training im Dojo

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Start mit einem großen Knall

Nach langer Vorbereitung haben wir am ersten Februarwochenende durch unserem Gründungslehrgang den Start des Dresd’ner Karatedojos Shutō Kai mit einem großen Knall gefeiert.

An zwei Tagen wurde unter Anleitung zweier großer Meister – Shihan Madjid Shamsahmar (Chief-Instructor IJKA Deutschland – 8. Dan) und Karatepionier Sensei Axel Dziersk (DJKB – 5. Dan) intensiv trainiert. Erfreulicherweise hat es sich ergeben, dass beide Trainer sehr ähnliche Vorstellungen und Ansichten besitzen und sich so gut ergänzt haben. Beide haben keinerlei Zweifel daran gelassen, wie hartes traditionelles Shotokan-Karate auszusehen hat und damit genau das demonstriert wofür der Shutō Kai steht.

Training am ersten Tag

Der erste Tag begann nach einer kurzen Begrüßung mit Grundlagentraining – perfekt für unsere ersten Mitglieder. Dabei hat Shihan Madjid sehr schön zwischen den einzelnen Graduierungen differenziert und so gab es zwischendurch auch immer mal wieder eine kurze Verschnaufpause.

Nach dem Kihon wechselte das Thema zu Kumite. Der Fokus lag dabei auf Sabaki und schnellen harten Kontern. Aber auch an Reaktions- und Distanzübungen fehlte es nicht.

Der erste Trainingstag endete mit mit Kata. Für die Anfänger wurde zuerst Taikyoku-Shodan mit Fußtechniken gelaufen. Das Highlight des Trainings war ganz klar die Kata Kitai, eine Art Mischung aus Hangetsu und Meikyo. Shihan Madjid hat den Braun- und Schwarzgurten dabei nicht nur den Ablauf beigebracht, sondern bei jeder neuen Sequenz immer auch deren mögliche Anwendung gezeigt. Zum Schluß “durften” die anwesenden Schwarzgurte die Kata jeweils einmal alleine vorzeigen.

Viel zu schnell waren die vier Trainingsstunden des ersten Tages vorüber.

Kumite- und Samuraishow

Nach einer Photopause stand nun ein weiteres Highlight auf dem Programm – eine Kumite und Schwertdemonstration von Sensei Axel und seinen beiden Schülern Walther und Peggy.

Sehr anschaulich wurden die grundlegenden Prinzipien Ikken Hissatsu, Sun Dome und Kime im Kampf demonstriert. Besonders schön für unsere Anfänger war dabei dass verschiedene Block-Konter-Kombinationen zunächst langsam in ihrer grundschulmäßigen Ausführung gezeigt wurden, bevor ihre Anwendung im Kampf erfolgte. Den krönenden Abschluß bildete Sensei Axels Vorführung mit einem über 400 Jahre alten Katana-Schwert.

Training am zweiten Tag

Nach einem langen gemütlichen Abendessen in großer Runde und einer sehr kurzen Nacht ging es am Sontag in die zweite Partie.

Dieses Mal stand Sensei Axel vorn und hat in zweieinhalb Stunde den Teilnehmern noch einmal alles abverlangt.

Nach einer intensiven Erwärmung die auch viele Elemente zur Verbesserung der Koordination und zur Abhärtung enthielt, schloß Sensei Axel direkt an das Kumitetraining vom Vortag an und legte seinen Fokus dabei etwas stärker auf das Blocken. Aber auch Deai wurde in mehreren Partnerübungen thematisiert.

Dem Kumite folgte ein längerer Kihonteil auf Basis des Prüfungsprogrammes der jeweiligen Graduierungen. Ähnlich dem Training bei Shihan Hideo Ochi wurde dabei sowohl die Anzahl der selbständigen Wiederholungen als auch die Positionen der Kiais variiert, sodass Konzentration angesagt war.

Das Training endete mit einer kurzen Katarunde. Heian Shodan und Heian Nidan und Jion wurden gelaufen. Am Ende demonstrierte Sensei Axel noch einige wichtige Punkte der Jion.

Etwas kürzer als am Vortag war das Training bei Sensei Axel nicht weniger fordernd und anstrengend. Mit seiner gewohnten Strenge und dem hohen Anspruch war der zweite Tag die perfekte Fortsetzung.

Gürtelprüfungen

Unsere Schüler legen Prüfungen grundsätzlich in zwei Verbänden ab. Das uns an diesem Wochenende mit Shihan Madjid (JIKA) und Sensei Axel (DJKB) zwei strenge Prüfer aus den jeweiligen Verbänden zur Verfügung standen war natürlich eine ideale Situation.

Wir gratulieren daher von ganzen Herzen

  • Julienne Kallenberg zum 6. Kyu (1. DJKB: Stephan Walsleben, 2. IJKA: Shihan Madjid Shamsahmar)
  • Michelle Kallenberg zum 8. Kyu (1. IJKA: Shihan Madjid Shamsahmar, 2. DJKB: Sensei Axel Dziersk)
  • Ralf Kotte zum 8. Kyu (1. IJKA: Shihan Madjid Shamsahmar, 2. DJKB: Sensei Axel Dziersk)

MDR Sachsenspiegel

Am Samstag war der MDR bei unserem Gründungslehrgang zu Besuch und hat uns über mehrere Stunden begleitet und interviewt.

Am kommenden Dienstag (06.02.2018) gibt es im Sachsenspiegel einen kurzen Bericht. Sobald dieser in der Mediathek verfügbar ist, werden wir ihn hier verlinken.

Fazit

Wir wollten mit einem Knall starten und wir können mit Fug und Recht sagen, dass das geklappt hat. Karateka aus ganz Deutschland, von zehn verschiedenen Dojos sind anlässlich der Gründung unseres Dojos nach Dresden gekommen und hatten zwei großartige Tage.

Großer Dank geht an dieser Stelle noch einmal an die vielen Helfer aus unserem Verein und deren Familien, sowie natürlich an die beiden Meister Shihan Madjid Shamsahmar und Sensei Axel Dziersk.

Bericht von Stefan LebeltTrainer im Shutō Kai

Bilder vom Gründungslehrgang

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Sensei Ochi in Mag­de­burg

Am heutigen Samstag war eine kleine Delegation des Shutō Kai, in Magedburg bei Sensei Hideo Ochi. Die räumliche Nähe zu Dresden musste einfach genutzt werden, denn eine solche Chance haben wir in diesem Jahr vermutlich nur noch einmal.

Gegen 9 Uhr waren wir überpünktlich vor Ort und konnten die Zeit nutzen, um neue Kontakte zu knüpfen und kräftig Werbung für unseren Gründungslehrgang in 14 Tagen zu machen.

Um 11 begann die erste Trainingseinheit für alle bis zum Blaugurt. Nach vielen Kihonkombinationen folgte ein größerer Katablock in dem unser Nachwuchs intensiv alle Heian Katas üben konnte.

Als nächstes waren die höheren Graduierungen ab Violettgurt an der Reihe. Auch diese Einheit startete mit Kihonkombinationen in denen nahezu alle Grundtechniken trainiert wurden und auch Koordination und Konzentration nicht zu kurz kamen. Im Anschluß ging es direkt weiter mit Jiyu-Ippon-Kumite und Freikampf. Durch viele Partnerwechsel war man gezwungen, sich immer wieder neu einzustellen und es gab kein Nachlassen. In den letzten Minuten schwenkte Sensei Ochi bereits auf das Thema Kata um, welches in der späteren zweiten Oberstufeneinheit sehr intensiv weiter behandelt wurde.

Nachdem nun alle Graduierungen ihre ersten 1,5 Stunden Training hinter sich hatten ging es in die Mittagspause. Hier muss dem ausrichtenden Dojo „Hatsuun Jindo“ Karate-Club Magdeburg-Barleben e.V. ein großes Kompliment ausgesprochen werden. Die angebotenen Speisen waren sehr vielfältig und die Bedienung ging zügig vonstatten.

Wir haben einen wesentlichen Teil der Pause dazu genutzt um mit Sensei Axel Dziersk unseren Gründungslehrgang zu besprechen. Hier wartet die ein oder andere Überraschung auf die Teilnehmer!

Nach dem Mittag waren erneut die Graduierungen bis Blau an der Reihe. Dieses Mal ging es nochmals um die Heian Katas, gefolgt von Kihon-Ippon-Kumite. Und auch der Nachwuch durfte sich bereits einmal in lockerem Freikampf versuchen.

Bei den Großen wurden alle Sentei-Katas mehrfach gelaufen – da war schnell die ein oder andere Schweißperle zu sehen. Das Training endete nochmals mit Jiyu-Ippon-Kumite.

Der Tag mit Sensei Ochi war anstrengend und lehrreich und hat sicher alle Teilnehmer unseres jungen Dojos ein gutes Stück nach vorn gebracht.

Bericht von Stefan LebeltTrainer im Shutō Kai

Bilder vom Lehrgang

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Kumite-LG beim TSV Altenfurt

Kumitelehrgang mit unserem Kalle

Nach entspannter Anreise begann am 06.01.2018 pünktlich 10 Uhr der erste Kumite Lehrgang beim TSV Altenfurt. Man hatte von Anfang an nicht das Gefühl, fremd zu sein. Alle waren gut gelaunt und entspannt.

Beeindruckend war natürlich die Location an sich. Ein super mit Matten ausgelegter Fußboden machte sofort Lust auf das Kampftrainig, weil es schon etwas anderes ist als immer auf harten Parkett zu trainieren. Schon bei der Erwärmung merkte man wie angenehm es sich unter den Füßen anfühlt.

Angefangen mit einigen Grundtechniken des Shotokan-Karate und dem späteren intensiven Kampftraining wurden alle Teilnehmer bereits in den ersten zwei Stunden ganz schön gefordert.

Die beiden Senseis Jürgen und Jörg (vom TSV Altenburg) haben Ihr bestes Wissen und die Erfahrungen aus Ihren Karatelaufbahnen super weitergegeben. Da fast alle Graduierungen vertreten waren gab es eine perfekte Mischung untereinander und es fühlte sich niemand unter- oder überlegen.

Die letzten beiden Stunden verlangten nochmal vollen Einsatz, insbesondere die reinen Kumiteübungen. Den Abschluss bildete letztendlich die Kata Kanku Dai, die für alle nochmal eine Herausforderung war.

Für diesen tollen Trainingstag kann ich dem TSV Altenburg und Jürgen Freiherr von Kallenberg nur danken. Viele Erfahrungen wandern mit nach Hause, und werden auch in Zukunft umgesetzt werden. Schade das der Tag zu schnell zu Ende war. Ich hoffe das es noch viele dieser Lehrgänge geben wird.

Bericht von Ralf Kotte – Schüler im Shutō Kai

Bilder vom Lehrgang

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Wochen­end­lehr­gang mit Axel

Traditionelles Shotokan Karate bei Sensei Axel Dziersk (5. Dan)

Ein außergewöhnlicher Lehrgang in Berlin

Am 11. und 12. November 2017 fand im Dojo Samurai Ryu Berlin unter Leitung von Sensei Axel Dziersk erstmals ein Karate-Wochenende zum Thema traditionelles Shotokan Karate statt. Der Lehrgang war Auftakt einer Reihe solcher Veranstaltungen.

Da ich seit einigen Monaten genieße ich das Privileg, regelmäßig persönlich von Sensei Axel trainiert zu werden war der Besuch dieses Lehrgangs eine Selbstverständlichkeit.

Erster Tag

Der erste Trainingstag kann in jeder Hinsicht als anspruchsvoll bezeichnet werden. Neben intensiver Dehnung, immer wieder eingestreutem Koordinations- und Balancetraining und Grundlagen wie schnellem Hüftwechsel oder exakter Ausführung des Mawashi- und Ura-Mawashi-Geris, wurden auch Techniken wie Otoshi-Geri oder Teisho-Uke/-Uchi in der Anwendung geübt, die sonst eher selten trainiert werden.

Um Distanz, Zielregion und Wirkung zu trainieren, bestand der mit Abstand größte Teil der Zeit aus Partnerübungen, die direkt aus dem Kihon-Programm am Partner umgesetzt wurden.
Aufgrund der klaren Anweisungen und ständigen Korrekturen habe ich diese als sehr effizient empfunden. Und weil neben Sauberkeit auch auf leichten Körperkontakt Wert gelegt wurde fühlte sich das Ganze sehr real an.

Ein großes Thema am ersten Tag waren die vielen verschiedenen Varianten von Sabaki. Detailiert wurden die jeweiligen Vor- und Nachteile beschrieben und ausprobiert. Besonders gefallen hat mir in dem Zusammenhang die Anwendung von Ashi-Barai, der bei richtiger Positionierung und Ausführung nicht nur als Ablenkung taugt, sondern als zuverlässige Fegetechnik funktioniert.

Kata und Kata-Bunkai waren eines der ausgewiesenen Lehrgangsthemen. Wie kaum ein anderer versteht es Sensei Axel die Kata nicht zum Selbstzweck zu laufen, sondern für das Training zu benutzen. So waren die Grenzen zwischen Kihon, Kata und Kumite fließend. Mal wurde ein Embusen genutzt um Mae-Geri und Folgetechniken beim Ushiro-Geri zu üben, an anderer Stelle Sankaku Tobi aus der Kata Meikyo mit Hilfe des Partners angewendet. Besonders beeindruckt hat mich die „dirigierte Kata“ – eine Trainingsmethode, bei der mehrere Karateka gleichzeitig eine oder in der Steigerung verschiedene Katas laufen und dabei vom „Dirigenten“ gesteuert werden müssen. Das ist hochgradig geistig anspruchsvoll und besonders für Trainer eine gute Art, die jeweiligen Katas noch besser zu verinnerlichen.

Im letzten Teil des ersten Trainingstages wurden Sequenzen aus vielen Katas (Heian Nidan, Heian Sandan, Heian Yondan, Tekki Shodan, Bassai Dai, Meikyo) beidseitig in Form von Kihonbahnen geübt. Nach fast 5 Stunden intensiven Trainings war der Kampf vielen Lehrgangsteilnehmern anzusehen und es wurde am Schluss noch einmal alles gegeben.

Der erste Tag endete mit traditionellem Kata-Bunkai.
Die Techniken wurden genauso und unverändert angewendet wie sie in der Kata vorkommen, ohne dass irgendetwas verändert oder hinzugenommen wurde. Zum Beispiel wurde von Axel gezeigt, wie mit der Anfangs-Sequenz aus Heian Yondan drei Gegner ausgeschaltet werden (jodan Haishu-Uke – Jodan-Kamae im Kokutsu-Dachi -> jodan Haishu-Uke – Jodan-Kamae im Kokutsu-Dachi -> Koshi-Kamae -> Gedan Juji-Uke im Zenkutsu-Dachi -> chudan Morote-Uke im Kokutsu-Dachi)

Zweiter Tag

Nach dem obligatorischen gemeinsamen Lehrgangsabendessen und Erfahrungsaustausch stand am zweiten Tag karatebezogene Selbstverteidigung auf dem Plan.

Etwas weniger anstrengend als am Vortag folgten einem kleinen Theorieteil wieder viele Partnerübungen, dieses Mal zum Umgang mit verschiedenen bedrohlichen Situationen. Dabei wurde das Befreien aus verschiedenen Festhalten und Würgen genauso trainiert wie die Verteidigung gegen Angriffe mit Baseballschläger oder Messer.

Auch wurden Kata-Bunkai-Anwendungen gelehrt mit zahlreichen im Sport-Karate verbotenen Techniken und zusätzlichen Festsetzen und Kontrollen des Angreifers durch Hebel und Würfe.

Fazit

Das Wochenende in Berlin war unglaublich spannend und lehrreich.

Besonders die Authentizität dessen, was Trainiert und gezeigt wurde habe ich als sehr angenehm empfunden. Sei es das Kata-Bunkai, welches sich bei Sensei Axel immer genau an der Kata orientiert und diese nicht verändert, der Kontakt, der jede Partnerübung realistisch anfühlen lässt oder der ständig gegenwärtige Karatebezug beim Thema Selbstverteidigung.

Wer Axel Dziersk kennt, der weiß, dass er ein sehr anspruchsvoller Trainer ist, der großen Wert auf die traditionell korrekte Ausführung jeder einzelnen Technik legt und jeden noch so kleinen Fehler sieht. Eine entsprechende Fülle an Erkenntnissen konnte ich persönlich von den zwei Tagen mitnehmen.

Bericht von Stefan LebeltTrainer im Shutō Kai
Der Text wurde in ähnlicher Form auch auf der Berichteseite des DJKB veröffentlicht.