Wettkampf in Freital

Für den SHUTO KAI und besonders dessen Anfänger war der 16.6. ein aufregender Tag: Unser erstes Turnier als Verein und auch das erste Turnier für die frischen Weißgurte. Wir schickten 10 Starter ins Rennen, die Jüngste war unsere Henriette mit 8 Jahren, der Älteste – Stefan. Von dem Tag erhofften wir uns, den Verein als ernstzunehmende Größe in der Karatelandschaft vorzustellen. Wie sich herausstellte, brauchten wir uns darüber keine Gedanken zu machen.

Zum Auftakt sicherte sich Stefan in den ersten beiden Wettkämpfen des Tages Gold im Bereich Kata und Kumite. Die echten Überraschungen standen uns jedoch noch bevor.

Der nächste für unsere Starter relevante Wettkampf war Kihon für die 8-9-Jährigen. Henriette, die erst seit 5 Monaten Karate trainiert, erlief sich einen 4. Platz. Gleich im Anschluss startete sie in Kata, holte souverän den 3. Platz und war damit unser erster Weißgurt auf dem Siegerpodest!

Wenn unsere Jüngste so vorlegt, konnten die anderen „Frischlinge“ sich auch nicht lumpen lassen, und sie zeigten, was sie in der selben Zeit gelernt hatten!

Josephine (11) startete in der Altersklasse 10-13, die von der Zusammensetzung her eine echte Herausforderung war. Sie als Anfängerin trat allein an gegen Teilnehmer, die ihr zum größten Teil Jahre Erfahrung und bis zu 2 Kyus voraus hatten. Dass sie es in dieser Gruppe schaffte, sowohl in Kata als auch am Nachmittag in Kumite einen 4. Platz zu belegen, war eine wirklich enorme Leistung!

Für die Männer ab 18 liefen Julian und Ralf im Kata-Wettbewerb auf Platz 2 und 3. Gratulation!

Richtig spannend wurde es für den SHUTO KAI im Kata-Wettbewerb in der Altersklasse 14 bis 17 bis 5. Kyu. Für uns traten gleich 5 Jugendliche an: Julienne und Michèle, Cedric, Lucas und Caroline, die letzteren 3 ebenfalls Weißgurte, die erst im Januar 2018 mit dem Training begonnen hatten und sich zum ersten Mal beweisen sollten. Die Konkurrenz aus anderen Vereinen ließ uns wissen, dass sie sich sehr sicher war, von den Neulingen in Weiß nichts zu befürchten zu haben… Als jedoch das Treppchen dann komplett von Shuto Kai belegt wurde, kam so mancher ins Grübeln und wir jubelten: In Kata belegte Julie Platz 1, Cedric Platz 2 und Michèle Platz 3.

Nach der 1. Siegerehrung und kurzen Pause kamen die übrigen Kumite-Wettkämpfe und die Kata-Gruppen-Wettkämpfe dran. Alle legten sich erneut ins Zeug, und das zahlte sich wirklich aus:

Im Kata-Team trat Michèle quasi gegen sich selbst an, einmal als Team mit Julie und Ralf, und dann mit Lucas und Cedric. Das erstere Team lief dabei auf Platz 3.

Henriette zeigte noch einmal, dass mit ihr zu rechnen ist, und kämpfte sich bei den 8- bis 9-Jährigen im Kihon-Ippon-Kumite auf den 2. Platz. Dieselbe hervorragende Plazierung erreichte Julian im Kihon-Ippon ab 18.

Im Kumite der Jugendlichen von 14 bis 17 Jahren fand der wahrscheinlich spannendste Wettkampf des Tages statt. Julie auf Platz 1 war wohl für niemanden die größte Überraschung. Dass der SHUTO KAI durch Caroline auf Platz 2 und Cedric auf Platz 3 wieder das Treppchen unter sich ausmachen würde, war jedoch ein großer Triumph!

10 Starter – 16 Platzierungen!

Der SHUTO KAI hätte wirklich kein besseres Wettkampf-Debut abliefern können, und jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin hat absolut souverän gezeigt, dass die Konkurrenz sich warm anziehen muss. Von 10 Startern kämpften sich 8 auf das Podest und holten insgesamt sagenhafte 16 Medaillen. Wir freuen uns auf viele weitere Wettkämpfe, dann sicher mit noch mehr Startern, die jetzt auf den Geschmack gekommen sind!

Bericht von Stefanie Hylla – Schülerin im SHUTO KAI

Bilder vom Turnier

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Stützpunktlehrgang & erste Prüfungen

Am Wochenende, das erste im Juni 2018, fand in unserem Dojo der erste Lehrgang des neuen IJKA-Stützpunktes Süd-Ost statt. Das Thema des Lehrganges war das KUMITE. Für die meisten Teilnehmer gab es aber noch einen weiteren wichtigen Punkt: Die erste Gürtelprüfung in der Laufbahn des Karatekas.

Ich erinnere mich an die zweite Kalenderwoche dieses Jahres, an dem ich unsere Trainer Kalle und Stefan im SHUTO KAI Dojo im Vogesenweg in Dresden zum ersten Mal traf. Die kleine Umkleidekabine war gefüllt mit Interessierten, welche dem Aufruf zum Anfängertraining folgten. Die meisten sind bis heute geblieben und nun war es, ziemlich genau 5 Monate später, soweit: Die Prüfungen zum 9. KYU der Neueinsteiger des Jahres 2018.

Unser Verein war somit vollständig anwesend und stellte die Mehrheit der Teilnehmer dar. Der Lehrgang bestand aus vier Sessions zu jeweils zwei Stunden, verteilt auf die zwei Tage. Pünktlich um 10 Uhr ging es am Samstag los. Die Prüfungen sollten zum Ende, am Sonntag, stattfinden. Kalle schaffte es einen klaren Unterschied zum normalen Training darzustellen, indem locker vom bereits Bekannten aus dem KIHON zum KUMITE übergegangen wurde. Im Mittelpunkt stand der KIZAMI-ZUKI, der für die Meisten eine neue Technik darstellte.

Die letzte Samstagsession wurde dann mit einem Kampf beendet. Natürlich nicht zwischen den „Pre-Weißgurten“ sondern zwischen unserem Trainer Stefan (1. Dan) und unserem Gast Alex (1. Dan). Dies war insofern beeindruckend, da es für die meisten von uns das erste Mal war, einen Kampf aus der ersten Reihe zu sehen und einen Eindruck zu bekommen, wohin die Reise führt.

Zum Ausklang des ersten Tages waren wir bei Kalles Familie eingeladen und es wurde gegrillt. Außerdem gequatscht, gelacht und in Frauen- und Männergetränke unterschieden. Das ganze bei bestem Wetter.

Am Sonntag standen alle ausgeschlafen und fit um 10 Uhr nach Gürtelfarben und Größe sortiert wieder in einer Reihe um das Training der dritten Session zu beginnen. Wieder stand neben dem Bekannten der KIZAMI-ZUKI, aber auch dessen Abwehr im Programm. Des Weiteren ein Reaktionstraining.

Ich bin mir sicher, dass der Lehrgang einen ordentlichen Motivationsschub für jeden von uns abgab, denn die Partnerübungen zum KUMITE bieten eine neue Qualität des Trainings. Die Konzentration liegt nun nicht mehr nur auf den eigenen Bewegungsabläufen, sondern auch auf den Aktionen des Gegenübers.

Nach der Mittagspause standen die Gürtelprüfungen kurz bevor. Gruppen wurden eingeteilt und zunächst alle Nichtgraduierten hineingebeten. Unsere Trainer haben in den letzten Wochen an uns gearbeitet, gefeilt und in einer Vorprüfung entschieden, dass die Prüfungen abgenommen werden dürfen. Am Ende ging es dann ganz schnell. Herzlichen Glückwunsch an alle Absolventen zum bestandenen Weiß- oder Farbgurt.

So wurde ein wundervolles Karatewochenende abgeschlossen, welches als top Meilenstein für uns Anfänger vom Januar 2018 gewertet werden kann und für das ein großer Dank an unsere Trainer ausgesprochen werden muss, die uns über das letzte halbe Jahr hierhergeführt haben.

Bericht von Julian Will – Schüler im SHUTO KAI

Bilder vom Lehrgang

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Lehrgang mit Sensei Axel

Dieses Wochenende war Sensei Axel Dziersk aus Berlin zum zweiten Mal bei uns im SHUTO KAI. Leider konnte nur ein kleiner Teil unserer Gruppe teilnehmen. Dabei hatten wir die für einen Lehrgang eher untypische Situation, dass Anfänger und Danträger anwesend waren, aber nur sehr wenige Karateka der Mittelstufe. Sensei Axel hat es trotzdem geschafft, das Training wunderbar auf die unterschiedlichen Graduierungsstufen abzustimmen. Während unsere „Nichtgurte“ viele Grundlagen nochmals auf etwas andere Art und Weise gezeigt bekamen und auch die ein oder andere neue Technik ausprobieren konnten, waren die Kombinationen und Techniken der Höhergraduierten entsprechend angepasst.

Sensei Axel hat dabei alle Übungen ausführlich erklärt und demonstriert. Die drei Trainingseinheiten (zwei am Samstag und eine am Sonntag) waren viel zu schnell vorbei. Unterbrochen wurden sie von einem schönen Grillabend bei traumhaftem Frühlingswetter.

Wir freuen uns bereits sehr auf Axels nächsten Besuch am ersten Septemberwochenende und hoffen auf eine regere Teilnahme.

Bericht von Stefan LebeltTrainer im SHUTO KAI

Bilder vom Lehrgang

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Ostdeutsche JKA-Karatemeisterschaften

Zum zweiten Mal in diesem Jahr und überhaupt war das Dresd’ner Karatedojo SHUTO KAI auf einem größeren Turnier vertreten – am 21.04.2018 bei den Ostdeutschen JKA-Karatemeisterschaften. Auch dieses Mal waren wir wieder mit zwei Starten dabei – Julie und Stefan.

Da Schwerin gut 400 km von Dresden entfernt ist ging es bereits um 3:30 Uhr los. Überpünktlich gut eine Stunde vor Anmeldebeginn waren wir da. So konnte ein kleiner Teil des fehlenden Nachtschlafes noch nachgeholt werden und nach einer kleinen Stärkung am organisierten Buffet waren wir fit und bereit unser Dojo zu vertreten.

 

Zunächst galt es die vielen bekannten Gesichter zu begrüßen und den Turnierplan ausgiebig zu studieren. Kalle kümmerte sich um alles Organisatorische und sowohl Julie wie auch Stefan starteten in den beiden Kategorien Kata Einzel und Kumite Einzel.

Um 10:00 Uhr begann die Meisterschaft mit dem Einlaufen der Kämpfer nach Dojo. Es war ein sehr erhebendes Gefühl den Namen SHUTO KAI Dresden über die Lautsprecher zu hören, bevor wir zu zweit in die Halle liefen. Nach mehreren kurzen Ansprachen ging es los.

In den Vorrunden war Julie in beiden Disziplinen erfolgreich und konnte sich durch ihre sehr gute Leistung gegen alle Gegner behaupten. Stefan wurde beim Jiyu-Kumite (Shibu-Ippon) wegen eines zu harten Schlages zum Kopf leider disqualifiziert.

Nach einer Pause ging es nun in die Finalrunden, die durch den neuerlichen Einlauf aller Qualifizierten eingeleitet wurde.

Hier hatte Julie es nun etwas schwerer, holte für uns aber am Ende dennoch sowohl mit ihrer Katadarbietung wie auch im Kumite Platzierungen. Auch Stefan konnte im Finale der Disziplin Kata mit seiner Chinte zeigen, was er kann.

Und nun … *TROMMELWIRBEL* das Ergebniss:

  • Julienne von Kallenberg – Disziplin Kata: 3. Platz
  • Julienne von Kallenberg – Disziplin Kumite: 3. Platz
  • Stefan Lebelt – Disziplin Kata: 1. Platz

Stolz und völlig geschafft ging es nach der Siegerehrung 400 km wieder nach Dresden. Für uns war das ein 22-Stunden-Tag, der sich absolut gelohnt hat!

Mit den Platzierungen sind wir nun für die Deutschen Meisterschaft am 09.06.2018 in Bochum qualifiziert.

Es geht weiter …

Bericht von Stefan LebeltTrainer im SHUTO KAI

Bilder vom Turnier

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Erster IJKA-Kadertag Bereich Süd

Am 07.04.2018 hat eine Gruppe aus unserem Dojo die Reise nach Nürnberg, Altenfurt angetreten um dort den zweiten Kumite Lehrgang mit unserem Kalle zu besuchen.

Der Lehrgangsveranstalter war der TSV Altenfuhrt. Dieser Lehrgang sollte die Einführung in den Freikampf sein und uns die Kunst des Kämpfens sowie Schnelligkeit und das Gewinnen im Kopf des anderen näher bringen.

DAS WAR EIN VOLLER ERFOLG!

Mit viel Freude, Spaß und Lust am besser werden waren alle Teilnehmer dabei. Jeder ist gerne an seine Grenze gegangen, was auch durch die beiden Senseis Jörg Klieber (3. Dan) und Jürgen Freiherr von Kallenberg (3. Dan) hervorgerufen wurde, da sie eine massive Motivation in unseren Köpfen ausgelöst haben.

Der Lehrgang hat mit einer kurzen Wiederholung der Grundschule begonnen. Diese Einführung wurde im Verlauf genutzt um das gelernte zu kombinieren. So wurden die ersten zwei Stunden erfolgreich absolviert.

In der kurzen Pause ist die gesamte Gruppe zum Bäcker gegangen um sich eine Stärkung zu genehmigen. Während der Pause haben sich die verschiedenen Dojos untereinander ausgetauscht und sich über deren Stand erkundigt.

Nach der Pause ging es mehr in die Richtung des Kampfes und Partnerübungen rückten in den Vordergrund. Am meisten gefallen hat mir (Lucas Nöldner) das Erkennen wann der „Gegner“ zum Schlag ansetzt. Auch das jederzeit ein Sensei ein Auge auf uns hatte war kein Druck sondern mehr ein Ansporn.

In der letzten Stunde wurden die Nie­dri­ger­grad­uier­ten unter die Fittiche von Jörg genommen um speziell auf uns ein zu gehen. In der Zeit wurden die höheren Farbgurte in den Kampf richtig eingeführt und durften die ersten Kämpfe untereinander bestreiten.

Als Highlight hat Michéle Kallenberg am Ende des Tages ihre erste Prüfung zum Orangegurt (IJKA, DKJB folgt) ERFOLGREICH bei Sensei Jörg absolviert.

Abschließend gilt ein großes DANKE an die beiden Leiter des Lehrgangs.

WAR EINFACH SPITZE!

 

Bericht von Lucas Nöldner und Julienne von Kallenberg – Schüler im SHUTO KAI

Bilder vom Lehrgang

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Unser erster Turnier­besuch

Am 10.03.2018 fuhr eine kleine Gruppe unsers Dojos nach Magedburg zum JKA-Elbe-Cup.

Als ich diese Halle betrat fand ich es aufregend da alles um mich rum

Karateanzüge trug. Ich sah viele Leute mit hohen Gurtfarben. Voller Erwartung saßen viele Zuschauer auf der Tribüne und beobachteten die verschiedenen Kämpfe.

Wer Karate sehen wollte kam hier nicht zu kurz. Die Gruppenkata, Solokata und Kumite fanden in mehreren Altersklassen statt. Dann gab es noch den Freikampf. Selbst wenn man nicht mitmachte konnte man einiges lernen und abgucken.

Ich kann nur sagen für die Leute die gerade mit Shotokan-Karate anfangen: Geht zu einem Turnier. Und wenn es auch nur zum Zuschauen ist.

Der Wettkampf

Der JKA-Elbe-Cup war das erste Turnier des Karatedojos Shuto Kai im Jahr 2018. Viele Kämpfer nahmen an diesem Turnier teil. Für uns traten Stefan Lebelt (1. Dan – einer unserer Trainer) und Julienne Kallenberg (6. Kyu) an. Es waren viele Dojos vertreten. Unter anderem auch Schwerin, Berlin, Braunschweig und Magdeburg.

Leider schied Stefan beim Freikampf schon in der Vorrunde aus, aber nachdem Julienne es bei den Katas immerhin in die 2. Runde schaffte, holte sie beim Kihon-Ippon-Kumite die Silbermedaille.

Ich freue mich auf jeden Fall auf das nächste Turnier, bei dem ich dann hoffentlich mitmache.

Bericht von Cedric Franke – Schüler im Shutō Kai

Bilder vom Turnier

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Gemein­samer Besuch bei Sensei Axel

Training bei Axel

Am 07.03.2018 ging es Morgens auf nach Berlin. Als Termin stand das Training bei der DDR-Legende Axel Dziersk an.

Angekommen in einer unscheinbaren Gartenanlage, befand sich dort das Dojo von Axel. Zurückversetzt in meine Kindheit, betraten wir zu dritt die heilige Halle. Die beiden Trainer Stefan und Jürgen, kannten dies bereits schon, aber ich bin vor Spannung geplatzt. Man konnte sofort erkennen und spüren, dass das ein besonderer Ort ist.

Die kurze Begrüßung, ein heißer Tee und eine Geschichte zu seinem Leben und seinem Training, erwärmten die Gemüter in der eigentlich kalten Umgebung.

Fix umgezogen – endlich der magische Raum.

Schwerpunkt war einfach Erfahrung sammeln, Technik besprechen und natürlich die erhoffte Kritik zu bekommen. Nur so kann man das verstehen, was man eigentlich trainiert. Ich war mega-begeistert, und logischerweise mussten die Trainingsgeräte der Marke Eigenbau, aus dem Jahre ab 1970 (ca.) ausprobiert werden. Perfekt für uns – die große Spiegelwand. So kann man sich sehen und korrigieren.

Training im BCA Samurai Ryu

Abends, um 18.00 Uhr, ging es in das offizielle Training seines Vereins. Kein befremdendes Gefühl, sondern als wäre man jede Woche dort, wurde so trainiert wie im heimischen Verein. Axel hat alles super erklärt und vorgeführt. Manchmal ist es eben die Wortwahl, oder die Art etwas beizubringen damit man es versteht.

Ob Schwarz- oder Gelbgurt, alle wurden gefordert und trotz meines Ausfalls durch ein kaputtes Knie, war der Kopf vollgestopft mit Ideen, Wissen und allem was von Axel rüber kam.

Am Ende hieß es nach Hause zu fahren, und umzusetzen was einem gelehrt wurde. Nächsten Monat geht es wieder auf die gleiche Reise, und dann sollte alles sitzen.

Vielen Dank für diesen lehrreichen Tag Sensei Axel.

Oss.

Bericht von Ralf Kotte – Schüler im Shutō Kai

Bilder vom Training im Dojo

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Start mit einem großen Knall

Nach langer Vorbereitung haben wir am ersten Februarwochenende durch unserem Gründungslehrgang den Start des Dresd’ner Karatedojos Shutō Kai mit einem großen Knall gefeiert.

An zwei Tagen wurde unter Anleitung zweier großer Meister – Shihan Madjid Shamsahmar (Chief-Instructor IJKA Deutschland – 8. Dan) und Karatepionier Sensei Axel Dziersk (DJKB – 5. Dan) intensiv trainiert. Erfreulicherweise hat es sich ergeben, dass beide Trainer sehr ähnliche Vorstellungen und Ansichten besitzen und sich so gut ergänzt haben. Beide haben keinerlei Zweifel daran gelassen, wie hartes traditionelles Shotokan-Karate auszusehen hat und damit genau das demonstriert wofür der Shutō Kai steht.

Training am ersten Tag

Der erste Tag begann nach einer kurzen Begrüßung mit Grundlagentraining – perfekt für unsere ersten Mitglieder. Dabei hat Shihan Madjid sehr schön zwischen den einzelnen Graduierungen differenziert und so gab es zwischendurch auch immer mal wieder eine kurze Verschnaufpause.

Nach dem Kihon wechselte das Thema zu Kumite. Der Fokus lag dabei auf Sabaki und schnellen harten Kontern. Aber auch an Reaktions- und Distanzübungen fehlte es nicht.

Der erste Trainingstag endete mit mit Kata. Für die Anfänger wurde zuerst Taikyoku-Shodan mit Fußtechniken gelaufen. Das Highlight des Trainings war ganz klar die Kata Kitai, eine Art Mischung aus Hangetsu und Meikyo. Shihan Madjid hat den Braun- und Schwarzgurten dabei nicht nur den Ablauf beigebracht, sondern bei jeder neuen Sequenz immer auch deren mögliche Anwendung gezeigt. Zum Schluß “durften” die anwesenden Schwarzgurte die Kata jeweils einmal alleine vorzeigen.

Viel zu schnell waren die vier Trainingsstunden des ersten Tages vorüber.

Kumite- und Samuraishow

Nach einer Photopause stand nun ein weiteres Highlight auf dem Programm – eine Kumite und Schwertdemonstration von Sensei Axel und seinen beiden Schülern Walther und Peggy.

Sehr anschaulich wurden die grundlegenden Prinzipien Ikken Hissatsu, Sun Dome und Kime im Kampf demonstriert. Besonders schön für unsere Anfänger war dabei dass verschiedene Block-Konter-Kombinationen zunächst langsam in ihrer grundschulmäßigen Ausführung gezeigt wurden, bevor ihre Anwendung im Kampf erfolgte. Den krönenden Abschluß bildete Sensei Axels Vorführung mit einem über 400 Jahre alten Katana-Schwert.

Training am zweiten Tag

Nach einem langen gemütlichen Abendessen in großer Runde und einer sehr kurzen Nacht ging es am Sontag in die zweite Partie.

Dieses Mal stand Sensei Axel vorn und hat in zweieinhalb Stunde den Teilnehmern noch einmal alles abverlangt.

Nach einer intensiven Erwärmung die auch viele Elemente zur Verbesserung der Koordination und zur Abhärtung enthielt, schloß Sensei Axel direkt an das Kumitetraining vom Vortag an und legte seinen Fokus dabei etwas stärker auf das Blocken. Aber auch Deai wurde in mehreren Partnerübungen thematisiert.

Dem Kumite folgte ein längerer Kihonteil auf Basis des Prüfungsprogrammes der jeweiligen Graduierungen. Ähnlich dem Training bei Shihan Hideo Ochi wurde dabei sowohl die Anzahl der selbständigen Wiederholungen als auch die Positionen der Kiais variiert, sodass Konzentration angesagt war.

Das Training endete mit einer kurzen Katarunde. Heian Shodan und Heian Nidan und Jion wurden gelaufen. Am Ende demonstrierte Sensei Axel noch einige wichtige Punkte der Jion.

Etwas kürzer als am Vortag war das Training bei Sensei Axel nicht weniger fordernd und anstrengend. Mit seiner gewohnten Strenge und dem hohen Anspruch war der zweite Tag die perfekte Fortsetzung.

Gürtelprüfungen

Unsere Schüler legen Prüfungen grundsätzlich in zwei Verbänden ab. Das uns an diesem Wochenende mit Shihan Madjid (JIKA) und Sensei Axel (DJKB) zwei strenge Prüfer aus den jeweiligen Verbänden zur Verfügung standen war natürlich eine ideale Situation.

Wir gratulieren daher von ganzen Herzen

  • Julienne Kallenberg zum 6. Kyu (1. DJKB: Stephan Walsleben, 2. IJKA: Shihan Madjid Shamsahmar)
  • Michelle Kallenberg zum 8. Kyu (1. IJKA: Shihan Madjid Shamsahmar, 2. DJKB: Sensei Axel Dziersk)
  • Ralf Kotte zum 8. Kyu (1. IJKA: Shihan Madjid Shamsahmar, 2. DJKB: Sensei Axel Dziersk)

MDR Sachsenspiegel

Am Samstag war der MDR bei unserem Gründungslehrgang zu Besuch und hat uns über mehrere Stunden begleitet und interviewt.

Am kommenden Dienstag (06.02.2018) gibt es im Sachsenspiegel einen kurzen Bericht. Sobald dieser in der Mediathek verfügbar ist, werden wir ihn hier verlinken.

Fazit

Wir wollten mit einem Knall starten und wir können mit Fug und Recht sagen, dass das geklappt hat. Karateka aus ganz Deutschland, von zehn verschiedenen Dojos sind anlässlich der Gründung unseres Dojos nach Dresden gekommen und hatten zwei großartige Tage.

Großer Dank geht an dieser Stelle noch einmal an die vielen Helfer aus unserem Verein und deren Familien, sowie natürlich an die beiden Meister Shihan Madjid Shamsahmar und Sensei Axel Dziersk.

Bericht von Stefan LebeltTrainer im Shutō Kai

Bilder vom Gründungslehrgang

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Sensei Ochi in Mag­de­burg

Am heutigen Samstag war eine kleine Delegation des Shutō Kai, in Magedburg bei Sensei Hideo Ochi. Die räumliche Nähe zu Dresden musste einfach genutzt werden, denn eine solche Chance haben wir in diesem Jahr vermutlich nur noch einmal.

Gegen 9 Uhr waren wir überpünktlich vor Ort und konnten die Zeit nutzen, um neue Kontakte zu knüpfen und kräftig Werbung für unseren Gründungslehrgang in 14 Tagen zu machen.

Um 11 begann die erste Trainingseinheit für alle bis zum Blaugurt. Nach vielen Kihonkombinationen folgte ein größerer Katablock in dem unser Nachwuchs intensiv alle Heian Katas üben konnte.

Als nächstes waren die höheren Graduierungen ab Violettgurt an der Reihe. Auch diese Einheit startete mit Kihonkombinationen in denen nahezu alle Grundtechniken trainiert wurden und auch Koordination und Konzentration nicht zu kurz kamen. Im Anschluß ging es direkt weiter mit Jiyu-Ippon-Kumite und Freikampf. Durch viele Partnerwechsel war man gezwungen, sich immer wieder neu einzustellen und es gab kein Nachlassen. In den letzten Minuten schwenkte Sensei Ochi bereits auf das Thema Kata um, welches in der späteren zweiten Oberstufeneinheit sehr intensiv weiter behandelt wurde.

Nachdem nun alle Graduierungen ihre ersten 1,5 Stunden Training hinter sich hatten ging es in die Mittagspause. Hier muss dem ausrichtenden Dojo „Hatsuun Jindo“ Karate-Club Magdeburg-Barleben e.V. ein großes Kompliment ausgesprochen werden. Die angebotenen Speisen waren sehr vielfältig und die Bedienung ging zügig vonstatten.

Wir haben einen wesentlichen Teil der Pause dazu genutzt um mit Sensei Axel Dziersk unseren Gründungslehrgang zu besprechen. Hier wartet die ein oder andere Überraschung auf die Teilnehmer!

Nach dem Mittag waren erneut die Graduierungen bis Blau an der Reihe. Dieses Mal ging es nochmals um die Heian Katas, gefolgt von Kihon-Ippon-Kumite. Und auch der Nachwuch durfte sich bereits einmal in lockerem Freikampf versuchen.

Bei den Großen wurden alle Sentei-Katas mehrfach gelaufen – da war schnell die ein oder andere Schweißperle zu sehen. Das Training endete nochmals mit Jiyu-Ippon-Kumite.

Der Tag mit Sensei Ochi war anstrengend und lehrreich und hat sicher alle Teilnehmer unseres jungen Dojos ein gutes Stück nach vorn gebracht.

Bericht von Stefan LebeltTrainer im Shutō Kai

Bilder vom Lehrgang

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Kumite-LG beim TSV Altenfurt

Kumitelehrgang mit unserem Kalle

Nach entspannter Anreise begann am 06.01.2018 pünktlich 10 Uhr der erste Kumite Lehrgang beim TSV Altenfurt. Man hatte von Anfang an nicht das Gefühl, fremd zu sein. Alle waren gut gelaunt und entspannt.

Beeindruckend war natürlich die Location an sich. Ein super mit Matten ausgelegter Fußboden machte sofort Lust auf das Kampftrainig, weil es schon etwas anderes ist als immer auf harten Parkett zu trainieren. Schon bei der Erwärmung merkte man wie angenehm es sich unter den Füßen anfühlt.

Angefangen mit einigen Grundtechniken des Shotokan-Karate und dem späteren intensiven Kampftraining wurden alle Teilnehmer bereits in den ersten zwei Stunden ganz schön gefordert.

Die beiden Senseis Jürgen und Jörg (vom TSV Altenburg) haben Ihr bestes Wissen und die Erfahrungen aus Ihren Karatelaufbahnen super weitergegeben. Da fast alle Graduierungen vertreten waren gab es eine perfekte Mischung untereinander und es fühlte sich niemand unter- oder überlegen.

Die letzten beiden Stunden verlangten nochmal vollen Einsatz, insbesondere die reinen Kumiteübungen. Den Abschluss bildete letztendlich die Kata Kanku Dai, die für alle nochmal eine Herausforderung war.

Für diesen tollen Trainingstag kann ich dem TSV Altenburg und Jürgen Freiherr von Kallenberg nur danken. Viele Erfahrungen wandern mit nach Hause, und werden auch in Zukunft umgesetzt werden. Schade das der Tag zu schnell zu Ende war. Ich hoffe das es noch viele dieser Lehrgänge geben wird.

Bericht von Ralf Kotte – Schüler im Shutō Kai

Bilder vom Lehrgang

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