WUKO World Cup 2018 in Italien – ein voller Erfolg

Endlich war es so weit, das Highlight des Karatejahres 2018 im Shutō Kai Dojo Dresden stand vor der Tür. Unsere Reise zum 9. WUKO&AD World Cup in Italien sollte beginnen. WUKO&AD, das steht für World United Karate Organization & Associated Disciplines. Die Veranstaltung lud sämtliche Alters- und Erfahrungsgruppen ein, an diesem internationalen Turnier teilzunehmen. Darüber hinaus traten auch Athleten mit Behinderung an. Unsere Teilnahme haben wir Shihan Bernhard Keller (8. Dan, Präsident der WUKO&AD-Germany Karate Association), zu verdanken. Vielen Dank Bernhard, dass du uns diese Möglichkeit gegeben hast.

Mit insgesamt 14 Personen machten wir uns auf den Weg nach Italien. Unsere anfängliche Planung, mit drei Autos in einer Kolonne bis nach Italien zu fahren wurde vollständig durcheinander geworfen. Trotzdem kamen alle drei Autos im Laufe des Nachmittags im norditalienischen Badeort Lignano Sabbiadoro an. Als Athleten traten an:

  • Henriette (9.Kyu)
  • Josephine (9.Kyu)
  • Caroline (8.Kyu)
  • Cedric (8.Kyu)
  • Lukas (8.Kyu)
  • Julian (8.Kyu)
  • Michèle (7.Kyu)
  • Nico (5. Kyu)
  • Julienne (5. Kyu)
  • Kalle (3.Dan)

Angekommen erkannten wir, dass sich Hotel und Sportstätte im selben Ferienresort befanden, welches zu diesem Zeitpunkt in der Nebensaison nicht betrieben wurde. Somit war das gesamte Hotel mit den Besuchern und Athleten des Turniers belegt. Eine Art Klassenfahrt- / Abenteuerstimmung kam auf, was nicht zuletzt auch an dem Essen mit geringer Genießbarkeit an diesem ersten Abend lag.

Sehr erschöpft von der langen Anreise begaben wir uns in die Betten, um fit für den nächsten aufregenden Tag, auf den wir uns so lange vorbereitet haben, zu sein.

Am ersten Wettkampftag wurde zunächst gefrühstückt, dann begaben wir uns schnell in die große Sporthalle.  Aufregung lag in der Luft, viele suchten ihren Namen auf den Kategorielisten, jeder feie Platz wurde zur Übung und zum Aufwärmen genutzt. Es wurde sofort deutlich, dass ein hohes beeindruckendes Niveau zu erwarten war.

Der Tag wurde vollständig für Kata-Wettkämpfe genutzt. Jeder Karateka wurde durch Lautsprecher aufgerufen, mit den Jüngsten wurde begonnen.  Man musste schon sehr aufpassen, dass der eigene Name nicht im italienischen Dialekt untergeht.

Somit waren unsere jüngsten Starter schon vormittags an der Reihe. Die zur Auswahl stehenden Katas waren die Taikyoku Shodan und die Heian Shodan. Josephine, Henriette und Caroline traten jeweils gegen eine große Menge weiterer Karatekas aus aller Welt an und brachten tolle Leistungen, absolut spitze!!! Caroline erreichte dabei sogar die Bronzemedaille. Einfach super!!!

Im späteren Verlauf des Vormittags traten Cedric und Nico an. Auch hier mussten sich beide gegen eine große Anzahl Kontrahenten durchsetzen. Cedric erlangte eine Silbermedaille, Nico eine Bronzemedaille. Wahnsinn!!!

Dann gab es Mittagessen. Diesmal mit leicht gesteigerter Genießbarkeit, ein Trend der sich im Verlauf des Wochenendes fortführen sollte. Gestärkt machten wir uns wieder auf den Weg in die Halle, denn der nächste Punkt auf der Tagesordnung war ein großer Einzug. Alle Athleten sammelten sich, Musik schallte durch die Halle und es ging los. Am Shōmen vorbeigelaufen wurde Aufstellung bezogen. Es folgten die Kampfrichter, welche gemeinsam mit jungen Karatekas Schilder aller 16 antretenden Nationen hineintrugen. Reden wurden gehalten und Ehemaligen gedacht.

Dann folgten Vorstellungen zu weiteren Kampfsportrichtungen. Beispielsweise wurde eine hocheffektive Selbstverteidigungsmöglichkeit gezeigt, außerdem eine sich dem Tanz widmende Kampfkunst. Sehr beeindruckend war ebenfalls eine Vorführung der Anwendung des Karates aus dem Rollstuhl heraus. Die Einbeziehung von Athleten mit Behinderung in den Sport wird in der WUKO ganz klar großgeschrieben.

Nachmittags traten zunächst Michèle und Julienne an. Besondere Aufmerksamkeit wurde dem Wettkampf von Julienne zuteil, ihre Alters- und Erfahrungsklasse war sehr breit aufgestellt. Das Kämpfen der Heian Nidan und Heian Yondan brachten am Ende leider nicht den erhofften Erfolg. Anders bei Michèle, sie erreichte in Ihrer Kategorie die Bronzemedaille. Im späteren Verlauf waren dann Lukas und Julian an der Reihe. Beide konnten überzeugen und setzten sich gegen ihren italienischen Kontrahenten durch. Julian erlangte die Silbermedaille und Lukas holte Gold. Nun bringen wir schon sechs Medaillen, darunter eine Goldmedaille nach Hause, besser geht’s nicht.

Der zweite Tag begann wie der Erste mit dem Frühstück. Dann ging es aber schon wieder in die Halle. Wir waren sehr gespannt, wie sich die Kumite-Wettkämpfe darstellen sollten. Die Grundschule unseres Vereins sollte heute nicht antreten, dafür aber unser Trainer Kalle. Die Wettkämpfe begannen natürlich wieder mit den Jüngsten. Es ist sehr interessant zu beobachten, dass die Kämpfe mit höherer Erfahrung der Athleten immer koordinierter und definierter werden. Gegen Mittag traten viele Jungschwarzgurte an, am späten Nachmittag fanden die interessantesten Kämpfe der höheren Dan-Stufen statt. Hier trat Kalle an. Der Wettkampf begann mit einer Revanche für seinen Kontrahenten des Vorjahres. Während Kalle im letzten Jahr siegte und den Vizetitel in seiner Kategorie holte, machte diesmal der Italiener das Rennen und schaffte es sogar zum Weltmeister.

Neben dem Sport bot der Aufenthalt natürlich noch die Schönheiten Norditaliens. Ein Besuch des unmittelbar am Resort befindlichen Strandes schaffte Erholung, ein Teil unserer Gruppe machte sogar noch einen Abstecher nach Venedig. Dann wurde es allerdings auch schon Zeit nach Hause zu fahren, diesmal im Dunkeln, sodass die Schönheit des Tauernpasses weniger zur Geltung kam.

Ein erster Tankstopp in Österreich, eine große Rast in Salzburg und der erste Schnee des Jahres beschreiben die Heimfahrt. Bestimmt wurde diese aber vielmehr von dem Gefühl, ein wirklich schönes Wochenende mit dem Verein erlebt zu haben und außerdem unerwartet erfolgreich an diesem World Cup teilgenommen zu haben. Herzlichen Glückwunsch an alle Starter und an alle Medaillengewinner. Dieses besondere Wochenende wird uns noch lang in Erinnerung bleiben.

Bericht von Julian Will

 

 

Sensationeller Lehrgang mit Jürgen Freiherr von Kallenberg 3. DAN

Am Samstag war es wieder so weit, der 4. Karate Kumite Lehrgang in Dresden im Shuto – Kai Dojo stand an. Karatekas aus München, Nürnberg und aus Freital fanden den Weg dahin.

Nach einer sehr guten Erwärmung von Falk Pigors, ging es dann schon direkt in die Materie des Kumites. Sensei Kallenberg überraschte sehr mit seiner abwechslungsreichen Palette an Varianten und seiner Auslegung des Kumites. Diese konnten wir auch gleich am Partner umsetzen und stellten fest dass es Hand und Fuß hat. Parallel gab Sensei Jörg Klieber 3. DAN, für ein Teil der Lehrgangsteilnehmer ein spezielles Training in Selbstverteidigung. Sie waren richtig begeistert und fanden dies sehr hilfreich. Sensei Jörg unterstützte uns auch in unserer Vorbereitung zur anstehenden Prüfung die noch anstand. Großes Dankeschön von allen Teilnehmern an Sensei Jörg Klieber.

Zum späten Nachmittag standen dann die Prüfungen an. Hier stellten sich Steffi Hylla, Sylvia Freifrau von Kallenberg, Caroline Miosga, Cedric Franke, Lucas Nöldner und Julian Will zur Gelbgurt Prüfung 8. Kyu.

Unter den Augen der Prüfer, Sensei Jürgen Freiherr von Kallenberg, Sensei Jörg Klieber und dem Beisitzer Falk Pigors bestanden Sie mit Bravour. Nochmals „ Herzlichen Glückwunsch “ an alle. Am Abend trafen wir uns alle dann bei Sensei Kallenberg um den Abend ausklingen zu lassen.  Sonntag ging es dann zwar etwas Müde, aber voll motiviert weiter. Wieder überraschte Sensei Kallenberg mit ausgewöhnlichen Varianten des Kumites.

Wir freuen uns schon, wenn es wieder heißt. 5. Kumite Lehrgang mit
Sensei Jürgen Freiherr von Kallenberg 3. DAN.

Bei allem Ernst der Umsetzung der Techniken, wir hatten doch sehr
viel zu lachen.

Ein paar Impressionen vom Wochenende:

September-Lehrgang mit Shihan Madjid Shamsahmar in Cuxhaven

Am Samstag den 15.09.2018 lockte uns ein Lehrgang  für Kumite und Kata in den hohen Norden nach Cuxhaven. Der Lehrgang war insofern besonders, da er von Shihan Madjid Shamsahmar (8. DAN) durchgeführt wurde. Der Veranstalter war der ATS Cuxhaven mit Trainer Frank Berg (5.Dan), Leiter des Stützpunktes Nord.

Mit zehn Karatekas in drei Autos ging es früh morgens um 2 Uhr los und nur acht Stunden später kamen wir etwas übermüdet in Cuxhaven an. Wissend, dass uns das anstehende Training zweifellos die Müdigkeit wieder austreiben wird, machten wir uns auf die Suche nach einer Bäckerei: Kaffee!

Kurz darauf, am Dojo angekommen, lernten wir  Shihan Madjid Shamsahmar und Trainer Frank Berg, sowie weitere Gäste des ATS Cuxhaven  kennen. Der Tag konnte beginnen.

Jeder Karate Lehrgang beginnt mit dem Begrüßungsritual. Für die meisten von uns war es das erste Mal, die Zeremonie in seiner erweiterten Form und in einer so großen Gruppe wahrzunehmen. Los ging es natürlich mit dem Aufwärmen. Schon hier wurde klar, das Lehrgangserlebnis wird heute bedeutsamer als das  im normalen Trainingsalltag. Äußerst motivierend  wirkt das Auftreten des Shihan.

Zu Beginn wurden Kumite-Techniken durchgeführt. Diese wurden exakt erläutert und dann durchgeführt. Die Schwierigkeit wurde ständig erhöht. Trotzdem kamen auch die Teilnehmer des 9. Kyu gut mit.

Besonders hervorzuheben sind die Erläuterungen des Shihan zu den benutzten japanischen Begriffen. So oft wie möglich wurden die traditionellen Ausdrücke verwendet, zuvor erklärt und eingeordnet. Die erste Trainingshälfte endete mit ersten Kata-Übungen.

In der Mittagspause gab es die Möglichkeit das Können unter Beweis zu stellen. Prüfungen der Unterstufe, Mittelstufe und auch der Oberstufe wurden abgenommen. Einen Glückwunsch an alle Prüflinge ATS Cuxhaven zur bestandenen Prüfung.

Nachdem der Vormittag mit ersten Übungen zur Taikyoku Shodan und Heian Shodan beendet wurde, widmete sich der Nachmittag ganz der Kata. Von der Heian Nidan und der Heian Sandan, über die Heian Yondan und der Heian Godan bis hin zur Wankan wurde ein ordentliches Programm absolviert.  Abschließend  haben alle anwesenden Dan-Träger gemeinsam die Gojushiho Sho und die Gojushiho Dai  trainiert.

Beendet wurde der Lehrgang selbstverständlich wieder mit dem Ritual, welches beeindruckend von Shihan Madjid Shamsahmar geführt wurde.

Somit ging es dann am späten Nachmittag zurück nach Dresden. In Erinnerung bleibt ein klasse Tag mit tollen Eindrücken und beeindruckenden Menschen. Besonderer Dank gilt Madjid Shamsahmar und Frank Berg, sowie dem gesamten  ATS Cuxhaven. Wir freuen uns schon auf das nächste Treffen und wünschen alles Gute, Oss.

Wettkampf in Freital

Für den SHUTO KAI und besonders dessen Anfänger war der 16.6. ein aufregender Tag: Unser erstes Turnier als Verein und auch das erste Turnier für die frischen Weißgurte. Wir schickten 10 Starter ins Rennen, die Jüngste war unsere Henriette mit 8 Jahren, der Älteste – Stefan. Von dem Tag erhofften wir uns, den Verein als ernstzunehmende Größe in der Karatelandschaft vorzustellen. Wie sich herausstellte, brauchten wir uns darüber keine Gedanken zu machen.

Zum Auftakt sicherte sich Stefan in den ersten beiden Wettkämpfen des Tages Gold im Bereich Kata und Kumite. Die echten Überraschungen standen uns jedoch noch bevor.

Der nächste für unsere Starter relevante Wettkampf war Kihon für die 8-9-Jährigen. Henriette, die erst seit 5 Monaten Karate trainiert, erlief sich einen 4. Platz. Gleich im Anschluss startete sie in Kata, holte souverän den 3. Platz und war damit unser erster Weißgurt auf dem Siegerpodest!

Wenn unsere Jüngste so vorlegt, konnten die anderen „Frischlinge“ sich auch nicht lumpen lassen, und sie zeigten, was sie in der selben Zeit gelernt hatten!

Josephine (11) startete in der Altersklasse 10-13, die von der Zusammensetzung her eine echte Herausforderung war. Sie als Anfängerin trat allein an gegen Teilnehmer, die ihr zum größten Teil Jahre Erfahrung und bis zu 2 Kyus voraus hatten. Dass sie es in dieser Gruppe schaffte, sowohl in Kata als auch am Nachmittag in Kumite einen 4. Platz zu belegen, war eine wirklich enorme Leistung!

Für die Männer ab 18 liefen Julian und Ralf im Kata-Wettbewerb auf Platz 2 und 3. Gratulation!

Richtig spannend wurde es für den SHUTO KAI im Kata-Wettbewerb in der Altersklasse 14 bis 17 bis 5. Kyu. Für uns traten gleich 5 Jugendliche an: Julienne und Michèle, Cedric, Lucas und Caroline, die letzteren 3 ebenfalls Weißgurte, die erst im Januar 2018 mit dem Training begonnen hatten und sich zum ersten Mal beweisen sollten. Die Konkurrenz aus anderen Vereinen ließ uns wissen, dass sie sich sehr sicher war, von den Neulingen in Weiß nichts zu befürchten zu haben… Als jedoch das Treppchen dann komplett von Shuto Kai belegt wurde, kam so mancher ins Grübeln und wir jubelten: In Kata belegte Julie Platz 1, Cedric Platz 2 und Michèle Platz 3.

Nach der 1. Siegerehrung und kurzen Pause kamen die übrigen Kumite-Wettkämpfe und die Kata-Gruppen-Wettkämpfe dran. Alle legten sich erneut ins Zeug, und das zahlte sich wirklich aus:

Im Kata-Team trat Michèle quasi gegen sich selbst an, einmal als Team mit Julie und Ralf, und dann mit Lucas und Cedric. Das erstere Team lief dabei auf Platz 3.

Henriette zeigte noch einmal, dass mit ihr zu rechnen ist, und kämpfte sich bei den 8- bis 9-Jährigen im Kihon-Ippon-Kumite auf den 2. Platz. Dieselbe hervorragende Plazierung erreichte Julian im Kihon-Ippon ab 18.

Im Kumite der Jugendlichen von 14 bis 17 Jahren fand der wahrscheinlich spannendste Wettkampf des Tages statt. Julie auf Platz 1 war wohl für niemanden die größte Überraschung. Dass der SHUTO KAI durch Caroline auf Platz 2 und Cedric auf Platz 3 wieder das Treppchen unter sich ausmachen würde, war jedoch ein großer Triumph!

10 Starter – 16 Platzierungen!

Der SHUTO KAI hätte wirklich kein besseres Wettkampf-Debut abliefern können, und jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin hat absolut souverän gezeigt, dass die Konkurrenz sich warm anziehen muss. Von 10 Startern kämpften sich 8 auf das Podest und holten insgesamt sagenhafte 16 Medaillen. Wir freuen uns auf viele weitere Wettkämpfe, dann sicher mit noch mehr Startern, die jetzt auf den Geschmack gekommen sind!

Bericht von Stefanie Hylla – Schülerin im SHUTO KAI

Bilder vom Turnier

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Stützpunktlehrgang & erste Prüfungen

Am Wochenende, das erste im Juni 2018, fand in unserem Dojo der erste Lehrgang des neuen IJKA-Stützpunktes Süd-Ost statt. Das Thema des Lehrganges war das KUMITE. Für die meisten Teilnehmer gab es aber noch einen weiteren wichtigen Punkt: Die erste Gürtelprüfung in der Laufbahn des Karatekas.

Ich erinnere mich an die zweite Kalenderwoche dieses Jahres, an dem ich unsere Trainer Kalle und Stefan im SHUTO KAI Dojo im Vogesenweg in Dresden zum ersten Mal traf. Die kleine Umkleidekabine war gefüllt mit Interessierten, welche dem Aufruf zum Anfängertraining folgten. Die meisten sind bis heute geblieben und nun war es, ziemlich genau 5 Monate später, soweit: Die Prüfungen zum 9. KYU der Neueinsteiger des Jahres 2018.

Unser Verein war somit vollständig anwesend und stellte die Mehrheit der Teilnehmer dar. Der Lehrgang bestand aus vier Sessions zu jeweils zwei Stunden, verteilt auf die zwei Tage. Pünktlich um 10 Uhr ging es am Samstag los. Die Prüfungen sollten zum Ende, am Sonntag, stattfinden. Kalle schaffte es einen klaren Unterschied zum normalen Training darzustellen, indem locker vom bereits Bekannten aus dem KIHON zum KUMITE übergegangen wurde. Im Mittelpunkt stand der KIZAMI-ZUKI, der für die Meisten eine neue Technik darstellte.

Die letzte Samstagsession wurde dann mit einem Kampf beendet. Natürlich nicht zwischen den „Pre-Weißgurten“ sondern zwischen unserem Trainer Stefan (1. Dan) und unserem Gast Alex (1. Dan). Dies war insofern beeindruckend, da es für die meisten von uns das erste Mal war, einen Kampf aus der ersten Reihe zu sehen und einen Eindruck zu bekommen, wohin die Reise führt.

Zum Ausklang des ersten Tages waren wir bei Kalles Familie eingeladen und es wurde gegrillt. Außerdem gequatscht, gelacht und in Frauen- und Männergetränke unterschieden. Das ganze bei bestem Wetter.

Am Sonntag standen alle ausgeschlafen und fit um 10 Uhr nach Gürtelfarben und Größe sortiert wieder in einer Reihe um das Training der dritten Session zu beginnen. Wieder stand neben dem Bekannten der KIZAMI-ZUKI, aber auch dessen Abwehr im Programm. Des Weiteren ein Reaktionstraining.

Ich bin mir sicher, dass der Lehrgang einen ordentlichen Motivationsschub für jeden von uns abgab, denn die Partnerübungen zum KUMITE bieten eine neue Qualität des Trainings. Die Konzentration liegt nun nicht mehr nur auf den eigenen Bewegungsabläufen, sondern auch auf den Aktionen des Gegenübers.

Nach der Mittagspause standen die Gürtelprüfungen kurz bevor. Gruppen wurden eingeteilt und zunächst alle Nichtgraduierten hineingebeten. Unsere Trainer haben in den letzten Wochen an uns gearbeitet, gefeilt und in einer Vorprüfung entschieden, dass die Prüfungen abgenommen werden dürfen. Am Ende ging es dann ganz schnell. Herzlichen Glückwunsch an alle Absolventen zum bestandenen Weiß- oder Farbgurt.

So wurde ein wundervolles Karatewochenende abgeschlossen, welches als top Meilenstein für uns Anfänger vom Januar 2018 gewertet werden kann und für das ein großer Dank an unsere Trainer ausgesprochen werden muss, die uns über das letzte halbe Jahr hierhergeführt haben.

Bericht von Julian Will – Schüler im SHUTO KAI

Bilder vom Lehrgang

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Lehrgang mit Sensei Axel

Dieses Wochenende war Sensei Axel Dziersk aus Berlin zum zweiten Mal bei uns im SHUTO KAI. Leider konnte nur ein kleiner Teil unserer Gruppe teilnehmen. Dabei hatten wir die für einen Lehrgang eher untypische Situation, dass Anfänger und Danträger anwesend waren, aber nur sehr wenige Karateka der Mittelstufe. Sensei Axel hat es trotzdem geschafft, das Training wunderbar auf die unterschiedlichen Graduierungsstufen abzustimmen. Während unsere „Nichtgurte“ viele Grundlagen nochmals auf etwas andere Art und Weise gezeigt bekamen und auch die ein oder andere neue Technik ausprobieren konnten, waren die Kombinationen und Techniken der Höhergraduierten entsprechend angepasst.

Sensei Axel hat dabei alle Übungen ausführlich erklärt und demonstriert. Die drei Trainingseinheiten (zwei am Samstag und eine am Sonntag) waren viel zu schnell vorbei. Unterbrochen wurden sie von einem schönen Grillabend bei traumhaftem Frühlingswetter.

Wir freuen uns bereits sehr auf Axels nächsten Besuch am ersten Septemberwochenende und hoffen auf eine regere Teilnahme.

Bericht von Stefan LebeltTrainer im SHUTO KAI

Bilder vom Lehrgang

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Ostdeutsche JKA-Karatemeisterschaften

Zum zweiten Mal in diesem Jahr und überhaupt war das Dresd’ner Karatedojo SHUTO KAI auf einem größeren Turnier vertreten – am 21.04.2018 bei den Ostdeutschen JKA-Karatemeisterschaften. Auch dieses Mal waren wir wieder mit zwei Starten dabei – Julie und Stefan.

Da Schwerin gut 400 km von Dresden entfernt ist ging es bereits um 3:30 Uhr los. Überpünktlich gut eine Stunde vor Anmeldebeginn waren wir da. So konnte ein kleiner Teil des fehlenden Nachtschlafes noch nachgeholt werden und nach einer kleinen Stärkung am organisierten Buffet waren wir fit und bereit unser Dojo zu vertreten.

 

Zunächst galt es die vielen bekannten Gesichter zu begrüßen und den Turnierplan ausgiebig zu studieren. Kalle kümmerte sich um alles Organisatorische und sowohl Julie wie auch Stefan starteten in den beiden Kategorien Kata Einzel und Kumite Einzel.

Um 10:00 Uhr begann die Meisterschaft mit dem Einlaufen der Kämpfer nach Dojo. Es war ein sehr erhebendes Gefühl den Namen SHUTO KAI Dresden über die Lautsprecher zu hören, bevor wir zu zweit in die Halle liefen. Nach mehreren kurzen Ansprachen ging es los.

In den Vorrunden war Julie in beiden Disziplinen erfolgreich und konnte sich durch ihre sehr gute Leistung gegen alle Gegner behaupten. Stefan wurde beim Jiyu-Kumite (Shibu-Ippon) wegen eines zu harten Schlages zum Kopf leider disqualifiziert.

Nach einer Pause ging es nun in die Finalrunden, die durch den neuerlichen Einlauf aller Qualifizierten eingeleitet wurde.

Hier hatte Julie es nun etwas schwerer, holte für uns aber am Ende dennoch sowohl mit ihrer Katadarbietung wie auch im Kumite Platzierungen. Auch Stefan konnte im Finale der Disziplin Kata mit seiner Chinte zeigen, was er kann.

Und nun … *TROMMELWIRBEL* das Ergebniss:

  • Julienne von Kallenberg – Disziplin Kata: 3. Platz
  • Julienne von Kallenberg – Disziplin Kumite: 3. Platz
  • Stefan Lebelt – Disziplin Kata: 1. Platz

Stolz und völlig geschafft ging es nach der Siegerehrung 400 km wieder nach Dresden. Für uns war das ein 22-Stunden-Tag, der sich absolut gelohnt hat!

Mit den Platzierungen sind wir nun für die Deutschen Meisterschaft am 09.06.2018 in Bochum qualifiziert.

Es geht weiter …

Bericht von Stefan LebeltTrainer im SHUTO KAI

Bilder vom Turnier

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Erster IJKA-Kadertag Bereich Süd

Am 07.04.2018 hat eine Gruppe aus unserem Dojo die Reise nach Nürnberg, Altenfurt angetreten um dort den zweiten Kumite Lehrgang mit unserem Kalle zu besuchen.

Der Lehrgangsveranstalter war der TSV Altenfuhrt. Dieser Lehrgang sollte die Einführung in den Freikampf sein und uns die Kunst des Kämpfens sowie Schnelligkeit und das Gewinnen im Kopf des anderen näher bringen.

DAS WAR EIN VOLLER ERFOLG!

Mit viel Freude, Spaß und Lust am besser werden waren alle Teilnehmer dabei. Jeder ist gerne an seine Grenze gegangen, was auch durch die beiden Senseis Jörg Klieber (3. Dan) und Jürgen Freiherr von Kallenberg (3. Dan) hervorgerufen wurde, da sie eine massive Motivation in unseren Köpfen ausgelöst haben.

Der Lehrgang hat mit einer kurzen Wiederholung der Grundschule begonnen. Diese Einführung wurde im Verlauf genutzt um das gelernte zu kombinieren. So wurden die ersten zwei Stunden erfolgreich absolviert.

In der kurzen Pause ist die gesamte Gruppe zum Bäcker gegangen um sich eine Stärkung zu genehmigen. Während der Pause haben sich die verschiedenen Dojos untereinander ausgetauscht und sich über deren Stand erkundigt.

Nach der Pause ging es mehr in die Richtung des Kampfes und Partnerübungen rückten in den Vordergrund. Am meisten gefallen hat mir (Lucas Nöldner) das Erkennen wann der „Gegner“ zum Schlag ansetzt. Auch das jederzeit ein Sensei ein Auge auf uns hatte war kein Druck sondern mehr ein Ansporn.

In der letzten Stunde wurden die Nie­dri­ger­grad­uier­ten unter die Fittiche von Jörg genommen um speziell auf uns ein zu gehen. In der Zeit wurden die höheren Farbgurte in den Kampf richtig eingeführt und durften die ersten Kämpfe untereinander bestreiten.

Als Highlight hat Michéle Kallenberg am Ende des Tages ihre erste Prüfung zum Orangegurt (IJKA, DKJB folgt) ERFOLGREICH bei Sensei Jörg absolviert.

Abschließend gilt ein großes DANKE an die beiden Leiter des Lehrgangs.

WAR EINFACH SPITZE!

 

Bericht von Lucas Nöldner und Julienne von Kallenberg – Schüler im SHUTO KAI

Bilder vom Lehrgang

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Unser erster Turnier­besuch

Am 10.03.2018 fuhr eine kleine Gruppe unsers Dojos nach Magedburg zum JKA-Elbe-Cup.

Als ich diese Halle betrat fand ich es aufregend da alles um mich rum

Karateanzüge trug. Ich sah viele Leute mit hohen Gurtfarben. Voller Erwartung saßen viele Zuschauer auf der Tribüne und beobachteten die verschiedenen Kämpfe.

Wer Karate sehen wollte kam hier nicht zu kurz. Die Gruppenkata, Solokata und Kumite fanden in mehreren Altersklassen statt. Dann gab es noch den Freikampf. Selbst wenn man nicht mitmachte konnte man einiges lernen und abgucken.

Ich kann nur sagen für die Leute die gerade mit Shotokan-Karate anfangen: Geht zu einem Turnier. Und wenn es auch nur zum Zuschauen ist.

Der Wettkampf

Der JKA-Elbe-Cup war das erste Turnier des Karatedojos Shuto Kai im Jahr 2018. Viele Kämpfer nahmen an diesem Turnier teil. Für uns traten Stefan Lebelt (1. Dan – einer unserer Trainer) und Julienne Kallenberg (6. Kyu) an. Es waren viele Dojos vertreten. Unter anderem auch Schwerin, Berlin, Braunschweig und Magdeburg.

Leider schied Stefan beim Freikampf schon in der Vorrunde aus, aber nachdem Julienne es bei den Katas immerhin in die 2. Runde schaffte, holte sie beim Kihon-Ippon-Kumite die Silbermedaille.

Ich freue mich auf jeden Fall auf das nächste Turnier, bei dem ich dann hoffentlich mitmache.

Bericht von Cedric Franke – Schüler im Shutō Kai

Bilder vom Turnier

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Gemein­samer Besuch bei Sensei Axel

Training bei Axel

Am 07.03.2018 ging es Morgens auf nach Berlin. Als Termin stand das Training bei der DDR-Legende Axel Dziersk an.

Angekommen in einer unscheinbaren Gartenanlage, befand sich dort das Dojo von Axel. Zurückversetzt in meine Kindheit, betraten wir zu dritt die heilige Halle. Die beiden Trainer Stefan und Jürgen, kannten dies bereits schon, aber ich bin vor Spannung geplatzt. Man konnte sofort erkennen und spüren, dass das ein besonderer Ort ist.

Die kurze Begrüßung, ein heißer Tee und eine Geschichte zu seinem Leben und seinem Training, erwärmten die Gemüter in der eigentlich kalten Umgebung.

Fix umgezogen – endlich der magische Raum.

Schwerpunkt war einfach Erfahrung sammeln, Technik besprechen und natürlich die erhoffte Kritik zu bekommen. Nur so kann man das verstehen, was man eigentlich trainiert. Ich war mega-begeistert, und logischerweise mussten die Trainingsgeräte der Marke Eigenbau, aus dem Jahre ab 1970 (ca.) ausprobiert werden. Perfekt für uns – die große Spiegelwand. So kann man sich sehen und korrigieren.

Training im BCA Samurai Ryu

Abends, um 18.00 Uhr, ging es in das offizielle Training seines Vereins. Kein befremdendes Gefühl, sondern als wäre man jede Woche dort, wurde so trainiert wie im heimischen Verein. Axel hat alles super erklärt und vorgeführt. Manchmal ist es eben die Wortwahl, oder die Art etwas beizubringen damit man es versteht.

Ob Schwarz- oder Gelbgurt, alle wurden gefordert und trotz meines Ausfalls durch ein kaputtes Knie, war der Kopf vollgestopft mit Ideen, Wissen und allem was von Axel rüber kam.

Am Ende hieß es nach Hause zu fahren, und umzusetzen was einem gelehrt wurde. Nächsten Monat geht es wieder auf die gleiche Reise, und dann sollte alles sitzen.

Vielen Dank für diesen lehrreichen Tag Sensei Axel.

Oss.

Bericht von Ralf Kotte – Schüler im Shutō Kai

Bilder vom Training im Dojo

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